A13 EP16 Landquart - Grenze GR/SG

Die Nationalstrasse N13 ist auf dem ca. 5.6 km langen Abschnitt zwischen dem Anschluss Landquart und der Kantonsgrenze Graubünden/St. Gallen (Instandsetzungsperimeter) in einem schadhaften Zustand, was eine dringende Sanierung notwendig macht. Gleichzeitig werden im erweiterten Abschnitt vom Anschluss Landquart bis zur Verzweigung Sarganserland auf einer Länge von ca. 10 km die Voraussetzungen für eine temporäre Pannenstreifenumnutzung (PUN) geschaffen. Das Projekt umfasst das Strassentrassee, die künftige Strassenabwasserbehandlungsanlage (SABA) Heidiland, mehrere Kunstbauten wie Brücken, Unter- und Überführungen, Kleintierdurchlässe, Stützmauer, Signalportale sowie Betriebs- und Sicherheitsanlagen.

Strecke
A13, Anschluss Landquart bis Verzweigung Sarganserland

Bauzeit
2025 bis 2029

Bau
Der Bauablauf des Erhaltungsprojekts EP16 gliedert sich wesentlich in drei Phasen. In der Phase 0 werden vorgezogene Massnahmen durchgeführt, wie die Vorbereitung von Installationsplätzen und Zufahrten, der Umbau der Widerlager von Kunstbauten, die Ertüchtigung des Pannenstreifens der Nordspur für die Verkehrsführung, die Errichtung von Nothaltebuchten und Fundamenten für Signalbrücken. In der Phase 1 sind die Hauptarbeiten auf der Südspur im Instandsetzungsperimeter vorgesehen. Diese Phase beinhaltet die Gesamterneuerung der Südfahrbahn und des Mittelstreifens, der Neubau von Kabelrohranlagen, Unterführungen und Kleintierdurchlässen im Bereich der Südspur / des Mittelstreifens sowie die Sanierung der Entwässerungsleitungen. In der Phase 2 werden die Hauptarbeiten auf der Nordspur im Instandsetzungsperimeter ausgeführt. Dazu gehören der Abbruch und Neubau von Belägen auf der Nordfahrbahn, einschl. Verbreiterungen der Ein- und Ausfahrtsspuren, der Neubau der Unterführungen Rossriet und Schuttiweg, die Fertigstellung der Signalbrückenfundamente sowie die Erneuerung von Fahrzeugrückhaltesystemen und Zäunen.

Verkehr
Während der gesamten Bauzeit wird der Verkehr durchgehend auf zwei Spuren pro Fahrtrichtung aufrechterhalten. Es ist jedoch mit reduzierten Fahrstreifenbreiten und einer angepassten Verkehrsführung zu rechnen. Die Montage von Signalträgern erfolgt während nächtlicher Vollsperrungen.

Bauherr
Bundesamt für Strassen ASTRA, Aussenstelle Thusis der Infrastrukturfiliale Bellinzona.

Kosten
Kostenvoranschlag Gesamtkosten rund CHF 114 Mio.
 

Contact

Office fédéral des routes OFROU
Filiale de Bellinzone
Via Pellandini 2
CH-6500 Bellinzone

+41 58 469 68 11
bellinzona@astra.admin.ch

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