PUN-Projekte

Es ist vorgesehen, in den kommenden Jahren über 250 Kilometer PUN in den Agglomerationsräumen auf ihre verkehrliche Wirkung und bauliche Machbarkeit detailliert zu prüfen und in Folge zu realisieren.

Pilotprojekt A1 Morges-Est – Ecublens

2010 wurde der Abschnitt der A1 am Genfersee zwischen Morges und Ecublens als Pilotversuch für eine temporäre PUN in Betrieb genommen. Die Erfahrungen sind durchwegs positiv: Der Verkehrs-fluss hat sich deutlich verbessert. Bei freigegebenem Pannenstreifen traten keine Staus mehr auf. Die jährliche Unfallrate ist seit der Inbetriebnahme um mehr als 25 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig hat der Lärm um 2,4 Dezibel abgenommen, die Luftbelastung in unmittelbarer Autobahnnähe ist um 20 Prozent gesunken.

A1 Villars-Ste-Croix – Cossonay

Die PUN zwischen Villars-Ste-Croix und Cossonay ist seit Januar 2020 in Betrieb. Sie ist Teil eines regionalen Systems, das in den kommenden Jahren schrittweise erweitert wird.

Der PUN wird noch mit einer Rampendosierung beim Anschluss Cossonay ergänzt.

A1 Winterthur

Ende April 2020 wurde die PUN zwischen Winterthur-Ohringen und Oberwinterthur in Betrieb genommen. Sie soll zu einem flüssigeren Verkehr auf diesem Abschnitt beitragen und Rückstaus bei den Anschlüssen minimieren. Die Freigabe des Pannenstreifens erfolgt bei hohem Verkehrsaufkommen durch die Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei Zürich.

Gemeinsam mit der PUN zwischen Winterthur-Töss und Winterthur-Nord, die voraussichtlich 2023 in Betrieb gehen wird, wird die PUN Winterthur-Ohringen und Oberwinterthur den Verkehrsfluss im Raum Winterthur verbessern und die Sicherheit im Abschnitt erhöhen.