Naturgefahren entlang Nationalstrassen

Rund 300 Kilometer des Nationalstrassennetzes sind Naturgefahren ausgesetzt. Wie geht das ASTRA damit um?

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Viele Abschnitte des Nationalstrassennetzes befinden sich hauptsächlich aus topographischen Gründen in einer Gefährdungszone. Heute sind rund 300 Kilometer des über 1850 Kilometer langen Nationalstrassennetzes Naturgefahren wie Murgängen, Erdrutschen, Lawinen, Felsstürzen oder Steinschlägen ausgesetzt. Entsprechend ist der Schutz der Verkehrsinfrastrukturen und der Menschen, welche sie benutzen, für das ASTRA von grosser Bedeutung.

Auch wenn durch geeignete Linienwahl und Schutzbauten die Gefahr so gering als möglich gehalten wird, braucht es einen klar definierten Umgang mit den Restrisiken. Das ASTRA hat deshalb 2008 zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), der Nationalen Plattform Naturgefahren (PLANAT), den Kantonen und den Hochschulen ein Projekt zum Management von Naturgefahren auf den Nationalstrassen lanciert.


Umgang mit Naturgefahren und Schutzmassnahmen

Zuerst werden Gefahren erfasst und bewertet, dann Schutzmassnahmen festgelegt.

Beispiel: Steinschlag am Axen

Am Stephanstag 2018 lösten sich oberhalb der Axenstrasse im Kanton Uri dutzende Kubikmeter Gestein. Ein Beispiel für den Umgang des ASTRA mit Naturgefahren.

Weiterführende Informationen

https://www.astra.admin.ch/content/astra/de/home/themen/nationalstrassen/naturgefahren.html