Sanierung der 1. und 2. Röhre

Der Gubristtunnel gehört zu den meistbefahrenen Tunnels der Schweiz. Seit 1985 ist er in Betrieb. Die beiden bestehenden Röhren entsprechen nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Sicherheitsvorgaben und das hohe Verkehrsaufkommen. Die ersten beiden Röhren müssen umfassend saniert werden. Diese Arbeiten werden von 2023 bis 2026 umgesetzt.

Bis 2012 wurden bei den bestehenden Röhren dringende Sanierungsarbeiten vorgenommen. Ohne diese hätten die Tunnel nicht mehr mit genügend Sicherheit betrieben werden können. Nun werden die beiden bestehenden Röhren im Rahmen des Ausbaus der A1 Nordumfahrung Zürich definitiv neu aufgerüstet. Geplant ist dies nach der Eröffnung der 3. Röhre, die voraussichtlich Anfang 2023 in Betrieb genommen wird. Während der Sanierung dieser beiden Röhren wird jeweils nur eine Röhre für die Instandsetzungsarbeiten gesperrt. Der Verkehr fliesst dann durch die neue 3. Röhre und die jeweils offene der beiden bestehenden Tunnelröhren.

Vergrösserung des Fahrraums

Die Fahrraumgrösse entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Deshalb wird die Fahrbahn 30 cm abgesenkt und die Zwischendecke höher gelegt.

Neues Entwässerungssystem

Bisher fliesst das Sickerwasser aus dem Berg in das verschmutzte Tunnelabwasser. Neu sollen diese beiden Systeme getrennt verlaufen: Das Tunnelabwasser fliesst in extra dafür zu erstellende Anlagen. Erst nach der Reinigung wird es in die umliegenden Gewässer geleitet.

Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung (BSA)

Alle 100 Meter werden Klappen in der Tunneldecke montiert, die im Brandfall den Rauch detektieren und dann automatisch abziehen. Ausserdem werden SOS-Nischen erstellt und sämtliche Kabel sowie Steuerungsanlagen ersetzt. Zudem wird der Tunnel mit neuen Löschwassersystemen ausgestattet.

https://www.astra.admin.ch/content/astra/de/home/themen/nationalstrassen/baustellen/nordostschweiz/a1-ausbau-nordumfahrung-zuerich/projektbuebersicht/-projekt-im-detail/sanierung-der-bestehenden-roehren.html