Strassenfinanzierung

Die Nationalstrassen sind für die schweizerische Volkswirtschaft ausgesprochen wichtig. Seit 1990 hat sich der Verkehr verdoppelt, die Anzahl Staustunden wächst. Die steigende Belastung (steigende Fahrleistung, schwerere Fahrzeuge und Lastwagen) beansprucht die Infrastruktur und erhöht die Kosten für Betrieb und Unterhalt.

Das schweizerische Nationalstrassennetz ist knapp 1900 Kilometer lang. Ein Grossteil dieser Infrastruktur ist in den 70er und 80er Jahre gebaut worden. Darum sind zum Teil aufwändige Sanierungsarbeiten nötig. Weitere Kosten verursacht der Umstand, dass die Ansprüche der Gesellschaft gestiegen sind (Lärm- und Brandschutz, Naturgefahren, Wildtierbrücken). Aufgrund der wachsenden Mobilität braucht es zudem Erweiterungen und Ausbauten, um das Netz leistungsfähig zu halten.

Das Bundesamt für Strassen will die Funktionstüchtigkeit der Nationalstrassen sicherstellen. Nationalstrassen müssen verfügbar, verträglich, sicher und wirtschaftlich sein. Um diese Aufgaben zu erfüllen, braucht es ein funktionierendes Finanzierungsystem und die nötigen Mittel.

Dossiers

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Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF)

Um die Finanzierung der Nationalstrassen und des Agglomerationsverkehrs langfristig zu sichern, haben Bundesrat und Parlament beschlossen, auf Verfassungsstufe einen unbefristeten Fonds zu schaffen.

Zuständigkeiten

Wie teilen sich Bund, Kantone und Gemeinden die Zuständigkeiten für die Strasseninfrastruktur?

https://www.astra.admin.ch/content/astra/de/home/themen/strassenfinanzierung.html