Strassenfinanzierung

Die Nationalstrassen sind für die schweizerische Volkswirtschaft ausgesprochen wichtig. Seit 1990 hat sich der Verkehr verdoppelt, die Anzahl Staustunden wächst. Die steigende Belastung (steigende Fahrleistung, schwerere Fahrzeuge und Lastwagen) beansprucht die Infrastruktur und erhöht die Kosten für Betrieb und Unterhalt.

Ein Grossteil dieser Infrastruktur ist in den 70er und 80er Jahre gebaut worden. Darum sind zum Teil aufwändige Sanierungsarbeiten nötig. Weitere Kosten verursacht der Umstand, dass die Ansprüche der Gesellschaft gestiegen sind (Lärm- und Brandschutz, Naturgefahren, Wildtierbrücken). Aufgrund der wachsenden Mobilität braucht es zudem Erweiterungen und Ausbauten, um das Netz leistungsfähig zu halten.

NAF 2018 in Kraft getreten

Volk und Stände haben 2017 den Bundesbeschluss zur Schaffung eines Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) angenommen. Damit wird sichergestellt, dass das Verkehrsnetz in der ganzen Schweiz verbessert werden kann.

Mit der Zustimmung zum NAF-Beschluss wurde in der Verfassung ein neuer, unbefristeter Fonds verankert. Dieser schafft die Grundlage, damit der Bund genug Geld in Betrieb, Unterhalt und Ausbau der Nationalstrassen investieren und Agglomerationsprojekte auch in Zukunft finanziell ausreichend unterstützen kann. Im Rahmen des NAF wurden zudem 400 km kantonaler Strassen neu in das Nationalstrassennetz aufgenommen. Der NAF sorgt für eine faire Finanzierung der Nationalstrassen und des Agglomerationsverkehrs. Dank dem NAF kann das Verkehrsnetz in der ganzen Schweiz verbessert werden.

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