Alpenquerender Schwerverkehr

Die Corona-Pandemie hatte auf den alpenquerenden Strassen-Güterverkehr nur bedingt Einfluss, denn die Versorgung der Schweiz und der Nachbarländer musste aufrechterhalten bleiben. Im Durchschnitt der vier grossen Alpendurchgänge nahm der Strassen-Güterverkehr 2020 gegenüber 2019 um 4 Prozent ab (s. Grafik unten).

Beim San Bernardino und beim Grand St-Bernard waren es 10,8 bzw. 21,3 Prozent. Beim Gotthard betrug die Abnahme nur 2,3 Prozent. Mit seinem weitaus grössten Verkehrsvolumen gegenüber den anderen Alpendurchgängen gleicht er den Durchschnitt aus.

Der alpenquerende Strassen-Güterverkehr hatte 2000 sein Höhepunkt mit 1 404 000 Fahrten erreicht. Seither nimmt er kontinuierlich ab. Gut ein Viertel des gesamten alpenquerenden Güterverkehrs erfolgt auf der Strasse. Unverändert am stärksten befahren sind der Gotthard und San Bernardino.

Im Frühling 2021 haben beim Gotthard die Bauarbeiten für den zweiten Strassentunnel begonnen. Die Bauarbeiten in den kommenden sieben Jahren werden den Verkehr nicht beeinflussen.

Diese Zahlen stützen sich auf die Zählstellen des ASTRA. Sie beinhalten entsprechend auch Nicht-LSVA-pflichtige Schwerverkehrsfahrzeuge wie Busse oder grosse Wohnmobile. Demgegenüber entstammen die Zahlen zum alpenquerenden Güterverkehr des Bundesamts für Verkehr (BAV) den LSVA-Kontrollanlagen.

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Weiterführende Informationen

https://www.astra.admin.ch/content/astra/de/home/themen/schwerverkehr/alpenquerender-gueterverkehr.html