A9 Sion-Est – Sierre-Est

Der Abschnitt der Autobahn A9 zwischen den Anschlüssen Sion-Est und Sierre-Est wurde 1999 in Betrieb genommen und wird von 2026 bis 2028 saniert. Hier finden Sie Informationen zum Fortschritt der Arbeiten und zu möglichen Auswirkungen auf den Verkehr.

Übersicht

Der Abschnitt der Autobahn A9 zwischen den Anschlüssen Sion-Est und Sierre-Est liegt im Walliser Rhonetal und wurde 1999 in Betrieb genommen. Mit einer Länge von 13,3 km ist er eine wichtige Verkehrsader des regionalen Strassennetzes und zeichnet sich durch eine besondere Topografie aus: Auf einem Drittel der Strecke verläuft die Autobahn parallel zur Rhone und den Gleisen der SBB. Der Tunnel bei Sierre sowie das anschliessende Viadukt Îles Falcon befinden sich ebenfalls auf diesem Abschnitt und erhöhen die Komplexität der Instandhaltung der Infrastruktur. Nach mehr als 25 Jahren in Betrieb wird der Abschnitt komplett saniert, um seine Sicherheit und Verfügbarkeit langfristig zu gewährleisten.

Eine mehrspurige Autobahn führt durch eine grüne, leicht hügelige Landschaft mit Bäumen und Weinbergen. Links fahren mehrere Autos in Richtung eines Tals, das von Bergen umgeben ist. Rechts steht ein großes braunes Hinweisschild mit weißer Schrift und einer bunten Illustration. Das Schild zeigt eine gelbe Figur mit Hut, die Trauben hält, und listet touristische Regionen auf. Der Himmel ist bewölkt.
Der Abschnitt liegt im Walliser Rhonetal

Projektperimeter

Der Projektbereich erstreckt sich von der Brücke über die Rhone östlich von Sion bis zum Anschluss Sierre-Est, einschliesslich der beiden Anschlüsse Sierre-Ouest und Sierre-Est.

Topografische Karte mit farbigen Höhenlinien und Schattierungen. Eine durchgehende rote Linie markiert den Projektperimeter.
Projektperimeter

Ziele der Arbeiten

Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss

Das Bundesamt für Strassen wird den Belag sowie sämtliche Kunstbauten auf dem Abschnitt zwischen Sion-Est und Sierre-Ouest sanieren. Weiter wird das ASTRA beim Anschluss Sierre-Ouest die zwei bestehenden Kreisel zu Turbokreisel umbauen, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Ausserdem werden auch der Tunnel bei Sierre sowie die Überdeckung bei St-Léonard, wo der Bach Lienne über die Autobahn fliesst, saniert und den aktuellen Normen angepasst. Dies trägt zur Erhöhung der Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden bei.

Anpassung an aktuelle Normen

Die Bauteile der Infrastruktur werden an die aktuellen Normen angepasst, um die Sicherheit langfristig zu gewährleisten. Dazu gehört insbesondere auch die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung im Tunnel bei Sierre.

Finanzierung

Die Kosten werden vollständig durch den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) gedeckt. Der NAF finanziert sämtliche Aufwendungen für den Bau, Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen. Zusätzlich unterstützt der NAF Projekte im Agglomerationsverkehr (Strassen, Velo- und Fusswege sowie Bus- und Bahnverkehr). Die Haupteinnahmequellen des NAF sind der Mineralölsteuerzuschlag, der als Bestandteil des Treibstoffpreises direkt beim Tanken bezahlt wird, die Automobilsteuer sowie die Autobahnvignette. Der NAF ist damit zu 100 Prozent nutzerfinanziert.

Der Abschnitt in Zahlen

3

Anzahl der Anstössergemeinden (Sion, Saint-Léonard, Sierre)

13,3

Gesamtlänge des Projektperimeters der A9

45

Anzahl der Kunstbauten im Projektperimeter: 1 Tunnel, 35 Brücken, 9 Stützmauern und Lärmschutzwände

14 500

Durchschnittlicher täglicher Verkehr zwischen den Anschlüssen Sierre-Ouest und Sierre-Est

https://www.astra.admin.ch/content/astra/de/home/themen/nationalstrassen/baustellen/bern-wallis/a9-sion-est--sierre-est.html