Aktuell

© ASTRA Infrastrukturfiliale Winterthur

Stand des Projekts

Das Bundesamt für Strassen ASTRA hat die überarbeiteten Erleichterungsgesuche für Schallschutzmassnahmen im September 2016 beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK eingereicht, welches am 7. Juni 2017 über die Neubeurteilung Lärm entschieden hat. Am 27. Juli 2017 wurde die entsprechende Plangenehmigungsverfügung rechtskräftig. In der Folge werden nun die Detailprojekte erarbeitet und anschliessend die Submission durchgeführt.

Gestaltung des Projekts

Boulevards, Grünräume und die Beleuchtung prägen den bereits realisierten städtischen Nachbarabschnitt. Im Übergangsbereich werden in Absprache mit der Stadt Zürich gestalterische Elemente ins Projekt übernommen. So sind im überarbeiteten Projekt keine Leiteinrichtungen geplant, es wird einen begrünten baumbestandenen Mittelstreifen mit Beleuchtung geben, die Höchstgeschwindigkeit wird auf 60 km/h reduziert werden und das nördlich der Nationalstrasse A1 gelegene Quartier wird mit einer künstlerisch gestalteten Lärmschutzwand von 4.5 Metern Höhe und 850 Metern Länge geschützt. Diese besonderen Projektbestandteile werden durch die Stadt mitfinanziert. Zur weiteren Lärmminderung werden lärmarme Beläge eingebaut und eine Optimierung des Gesamtverkehrssystems umgesetzt.

Beginn der Realisierung

Die Hauptarbeiten des Projekts können frühestens ab 2021 beginnen. Gewisse Vorarbeiten können ab 2019 realisiert werden. Für das Teilprojekt „Schallschutzfenster“, dank welchem die direkten Anwohnerinnen und Anwohner vor Lärm geschützt werden, wird von den Hauptarbeiten unabhängig schon ab Herbst 2017 ein Detailprojekt erstellt, so dass der Einbau der rund 890 Schallschutzfenster in Zusammenarbeit mit den betroffenen Grundeigentümern ab 2019 erfolgen kann.

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