Der Autobahnanschluss Uzwil sowie die angrenzenden Knoten wurden seit März 2024 umfassend umgestaltet und instandgesetzt. Ziel war ein stabilerer Verkehrsfluss und mehr Sicherheit. Die Arbeiten kosteten rund 10 Millionen Franken und konnten im Juli 2025 abgeschlossen werden.

Über den Autobahnanschluss Uzwil sind die Stadt Uzwil und die Gemeinde Oberbüren an die A1 angeschlossen. Der Autobahnabschnitt A1/52, der Autobahnanschluss und die Westumfahrung wurden 1960 erbaut. Seither stieg die Verkehrsmenge in der Region stark an, weshalb die Knoten zur A1 besonders zu Spitzenzeiten an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gelangen. In diesem Zusammenhang musste auch eine Zunahme der Unfallzahlen festgestellt werden.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA hat in einem ersten Schritt zusammen mit dem Kanton St. Gallen eine Verkehrsstudie erarbeitet. Dabei wurde der Autobahnanschluss zusammen mit den beiden angrenzenden Knoten Augarten und Kreisel Sonnental verkehrstechnisch untersucht. Es wurden sowohl Kreisellösungen wie auch Lösungen mit Lichtsignalanlagen geprüft. Letztere stellten sich nach der Untersuchung als beste Lösung heraus.
Nach Abschluss der Arbeiten im Juli 2025 ist der Anschluss neu mit zwei Lichtsignalanlagen ausgestattet. Mit diesen Massnahmen soll der Unfallschwerpunkt eliminiert und der Verkehrsfluss langfristig stabilisiert werden. Im Zuge der Umgestaltung wurde ebenfalls die Beläge, die Entwässerung und die Brücke über die Glatt instandgesetzt. Für den Langsamverkehr gibt es weiterhin zwei Radstreifen und neu ein durchgehendes Trottoir vom Knoten Augarten bis zum Kreise Sonnental. Ebenfalls wurde ein lärmarmer Deckbelag eingebaut. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 10 Millionen Franken.