A4 Ausbau Weinlandautobahn - Zwischenbilanz nach einem Jahr Bauzeit
Seit Frühling 2025 schreiten die Arbeiten zum Ausbau der A4 Weinlandautobahn planmässig voran. Ab 2029 werden für den Verkehr zwei Fahrspuren plus Pannenstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung stehen. Auch der Auftrag zum Bau der neuen Brücke über die Thur konnte zwischenzeitlich vergeben werden.
Die Arbeiten am Ausbau der Weinlandautobahn von je einer auf je zwei Fahrspuren plus Pannenstreifen pro Fahrtrichtung verlaufen gemäss Zeitplan und ohne grössere Probleme. Die Erdwälle konnten bereits verschoben und die baulichen Anpassungen der Über- und Unterführungen an die künftig breitere Autobahn sind weit fortgeschritten. Auch das Trassee für die neuen Fahrspuren hat inzwischen Form angenommen und ist demnächst bereit für erste Belagseinbauten. Die Verkehrsumstellung auf diese neu erstellten Fahrspuren erfolgt im Frühjahr 2027. Bis 2029 werden die Arbeiten soweit abgeschlossen sein, dass für den Verkehr zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung zur Verfügung stehen werden.
Auftrag zum Bau der neuen Weinlandbrücke vergeben
Nachdem 2025 die Ausschreibung für die neue Brücke über die Thur aus Kostengründen abgebrochen werden musste, konnte nun im Rahmen einer erneuten Ausschreibung der Zuschlag für den Bau der neuen Weinlandbrücke publiziert werden. Mit einer gezielten Überarbeitung der Ausschreibung wurden die Voraussetzungen geschaffen, um eine Vergabe innerhalb des geplanten Kostenrahmens zu ermöglichen. Die hiesige Marktlage ist zwar weiterhin von einer starken Auslastung der potenziellen Auftragnehmer geprägt, einer Vergabe innerhalb des finanziellen Toleranzrahmens steht dies jedoch nicht mehr entgegen. Der Kostenrahmen für das Gesamtprojekt kann so weiterhin eingehalten werden.
Das ASTRA dankt allen Betroffenen
Dem Bundesamt für Strassen ASTRA ist bewusst, dass der Baustellenverkehr und die temporär angepassten beziehungsweise eingeschränkten Verkehrsführungen insbesondere an den bisherigen Querungsmöglichkeiten der Autobahn für alle Betroffenen belastend sind. Das ASTRA möchte insbesondere den Anwohnenden im Weinland für ihre bisher aufgebrachte Toleranz und Geduld gegenüber den Auswirkungen dieser Grossbaustelle danken und ist zusammen mit den beteiligten Unternehmen weiterhin darum bemüht, die Einschränkungen für den Verkehr sowie die Auswirkungen für die Anwohnerschaft und die Verkehrsteilnehmende auf das notwendige Minimum zu begrenzen.
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