Projekt im Detail
Von 2025 bis 2028 wird der Autobahnabschnitt der A4 zwischen Kleinandelfingen und Winterthur Nord auf vier Spuren erweitert und umfassend erneuert.

Hauptarbeiten
Mit der Erweiterung der A4 auf vier Fahrspuren werden Kapazität und Sicherheit verbessert. Neue Fahrspuren, Brücken und instandgesetzte Bauwerke sorgen zusammen mit zusätzlichen Umweltmassnahmen für eine nachhaltige Modernisierung der Strecke.

Zeitplan
Der folgende Überblick zeigt die geplanten Arbeitsschritte und den zeitlichen Ablauf des Projekts.

Weinlandbrücke
Zunächst wird die neue Weinlandbrücke über die Thur gebaut. Nach ihrer Fertigstellung folgt die Instandsetzung der bestehenden Weinlandbrücke.

Bau der neuen Fahrbahn
Der Ausbau der A4 erfolgt in mehreren Etappen – von der Verlegung bestehender Erdwälle über den Bau zusätzlicher Fahrspuren bis hin zur Instandsetzung der heutigen Strecke.

Umwelt
Für die neuen Fahrspuren muss ein Teil der bestehenden Natur weichen. Deshalb werden Wiederherstellungs- und Ersatzmassnahmen geplant: Bäche werden revitalisiert und erhalten mehr Platz, Waldränder werden ökologisch aufgewertet, es entstehen bessere Leitstrukturen für Wildtiere, neue Naherholungszonen für den Menschen und wertvollere Böden für die Landwirtschaft.
Der Autobahnabschnitt der A4 zwischen Kleinandelfingen und der Verzweigung Winterthur Nord wurde in den Jahren 1996 beziehungsweise 2000 in Betrieb genommen. Seither hat die Verkehrslast stark zugenommen: Mit einer Fahrspur pro Fahrtrichtung ist die Autobahn an ihre Kapazitätsgrenze gestossen und gilt als Engpass im Nationalstrassennetz. Deshalb wird der 9,5 Kilometer lange Autobahnabschnitt von 2025–2028 auf vier Fahrspuren mit Richtungstrennung und Pannenstreifen erweitert. Zudem werden die bestehenden Anlagen umfassend instand gesetzt. Die für das Projekt veranschlagten Kosten betragen rund 350 Millionen Franken.
Projektziele
- Dank dem Ausbau auf vier Fahrspuren wird der Verkehrsfluss auf der A4 verbessert.
- Nebenstrassen und Dörfer werden vom Schleichverkehr entlastet.
- Dank Mitteltrennung und zwei Spuren pro Fahrtrichtung kann die Strecke nach dem Ausbau mit 100 km/h sicher befahren werden.
- Auch die Modernisierung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen (BSA) sowie die durchgehenden Pannenstreifen erhöhen die Sicherheit.
- Der Baustellenverkehr wird – wo möglich – auf einer Baupiste entlang der Autobahn geführt. Dadurch werden die Dörfer
möglichst wenig zusätzlich belastet.
