Korridorstudien
Korridor N18 Delémont – Hagnau
Die Korridorstudie N18 wurde in enger Abstimmung zwischen dem ASTRA und den Kantonen Basel-Landschaft, Jura und Solothurn und den Gemeinden erarbeitet. Weitere Interessensvertreter wurden im Rahmen von drei Foren zur Mitwirkung eingeladen. Dieses gemeinsame Vorgehen hat sichergestellt, dass die Bedürfnisse und Anliegen breit aufgenommen und diskutiert werden können. Es leistete einen wichtigen Beitrag für die gemeinsame Lösungsfindung.
Korridor N23 Thurtal – Bodensee
Die Korridorstudie N23 wurde in enger Abstimmung zwischen ASTRA und dem Kanton Thurgau, den Regionen Mittelthurgau und Oberthurgau und den Gemeinden erarbeitet. Weitere Interessensvertreter wurden im Rahmen von zwei Foren zur Mitwirkung eingeladen. Dieses gemeinsame Vorgehen hat sichergestellt, dass die Bedürfnisse und Anliegen breit aufgenommen und diskutiert werden können. Es leistete einen wichtigen Beitrag für die gemeinsame Lösungsfindung.
Korridor N25 St. Gallen – Appenzell
Korridorstudien zur Beurteilung der verkehrlichen Situation einer Region
Am 1. Januar 2020 hat der Bund die Verantwortung für rund 400 Kilometer kantonaler Strassen übernommen (so genannte NEB-Strecken). Auf den NEB-Strecken haben die Kantone dem Bund insgesamt 16 Erweiterungs- und Umfahrungsprojekte übergeben. Im Rahmen der Fortschreibung des Strategischen Entwicklungsprogrammes Nationalstrassen (STEP Nationalstrassen) wurden die kantonalen Vorhaben geprüft. Der Bundesrat hat drei solcher Vorhaben in den Realisierungshorizont 2040 aufgenommen. Sieben der restlichen Vorhaben wird das ASTRA im Rahmen von sogenannten Korridorstudien überprüfen.
Korridorstudien sind ein neues Instrument des ASTRA, um im Rahmen von STEP Nationalstrasse die gesamtverkehrlichen Bedingungen auf und entlang von einzelnen Abschnitten des Nationalstrassennetzes zu untersuchen und Lösungen für allfällig vorhandene verkehrliche Defizite zu finden. Deshalb werden nicht nur die Verhältnisse auf der Nationalstrasse analysiert, sondern sämtliche Verkehrsträger der untersuchten Region entlang des Nationalstrassenkorridors vertieft mit einbezogen. Mit einer Korridorstudie wird bewusst der Fächer möglicher Lösungsvarianten weit geöffnet, um angepasste und nachhaltige Massnahmen zu finden. Dieses Vorgehen stellt zudem sicher, dass die Entwicklungsstrategien und Handlungsgrundsätze des Sachplans Verkehr und weitere, übergeordnete Vorgaben des Bundes wie beispielsweise zur Biodiversität oder zur Klimastrategie eingehalten werden.
Zwischen Frühjahr 2023 und Ende 2024 wurden auf folgenden Nationalstrassenachsen Korridorstudien durchgeführt:
- Korridor N18 Delémont – Basel, zwischen Delémont-Ouest (N16) und Hagnau (N12)
- Korridor N23 Thurtal – Bodensee, zwischen Grüneck (N7) und Arbon (N23)
- Korridor N25 St. Gallen – Appenzell, zwischen St. Gallen-Winkeln (N1), Herisau und Appenzell
Die Arbeiten erfolgten in enger Abstimmung mit den betroffenen Kantonen, Regionen, Städten und Gemeinden sowie weiteren Stakeholdern.