Zum Hauptinhalt springen

Veröffentlicht am 1. Juli 2026

Ausbauschritt 2027

Mit «Verkehr ‘45» sollen die Engpässe auf der Nationalstrasse reduziert, Kapazitäten auf der Schiene erhöht und Verkehrsprojekte in Agglomerationen gefördert werden. Der Bundesrat bündelt damit erstmals den Infrastrukturausbau über alle Verkehrsträger in einer gemeinsamen Vorlage.

Weiterentwicklung_Nationalstrassennetz_1_1920x1080px

Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 das Vernehmlassungsverfahren zu «Verkehr ’45» eröffnet. Ziel dieser Vorlage ist es, die verschiedenen Projekte bis 2045 aufeinander abzustimmen. Die Vorlage basiert auf den Eckwerten, die der Bundesrat am 28. Januar 2026 festgelegt hat. Sie beinhaltet die Bundesbeschlüsse über die nächsten Ausbauschritte für die Bahn und die Nationalstrasse.Die Vorlage regelt auch die Bundesbeiträge an das Programm Agglomerationsverkehr und enthält weitere Bundesbeschlüsse und Rechtsanpassungen.

Ausbau der Nationalstrassen erfolgt in Etappen

Der Bundesrat will die Nationalstrassen dort gezielt ausbauen, wo es besonders häufig zu Stau und unerwünschtem Ausweichverkehr kommt. In den Ausbauschritt 2027 sollen zwei Projekte der A1 aufgenommen werden:

  • Der Sechsspur-Ausbau zwischen Aarau-Ost und der Verzweigung Birrfeld (AG) beseitigt den Engpass auf der West-Ost-Achse zwischen Zürich und Bern (Projekt A1 Aarau Ost–Birrfeld)
  • Der Sechsspur-Ausbau zwischen Perly und Bernex (GE) entlastet das städtische Verkehrsnetz, indem ein Engpass auf der Autobahnumfahrung von Genf beseitigt wird.

Beide Projekte ermöglichen auch kommende Unterhaltsarbeiten und stärken damit die Verfügbarkeit der Nationalstrassen und die Effizienz der eingesetzten Mittel. Bis 2045 plant der Bundesrat, acht weitere Abschnitte gezielt auszubauen.

Realisierungshorizont 2045

Projekte Realisierungshorizont 2025

Finanzierung von Betrieb und Substanzerhalt

Für Betrieb und Unterhalt der Nationalstrasse ist der verfügbare Zahlungsrahmen bis Ende 2027 definiert. Damit die Strassen langfristig sicher zur Verfügung stehen, will der Bundesrat in den Jahren 2028 bis 2031 9,46 Milliarden Franken (inkl. Mehrwertsteuer, inkl. Teuerung) in den Betrieb, Unterhalt und in die Anpassungen der bestehenden Anlagen an aktuelle Normen investieren

Mehr Informationen finden Sie hier: Verkehr ’45