A13 Nordspurverlegung

Aktualität

Am 28. Februar 2014 hat der Bund die Plangenehmigung für die Bauarbeiten zur Spurzusammenlegung (Verlegung Nordspur an die bestehende Südspur) der A13 für den Streckenabschnitt Chur Nord bis zum Anschluss Zizers/ Untervaz erteilt. Erste Vorarbeiten wurden im Jahr 2014 ausgeführt. Aktuell wird die Südspur provisorische verbreitert, damit die neue Südspur erstellt werden kann. Weiter sind das Gerinne und die Überbrückung der Maschänserrüfe, sowie die Wildbrücke Halbmill im Bau. Diese Arbeiten dauern bis 2016

Strecke

Chur Nord-Anschluss Zizers

Bauzeiten

2015-2018

Bau

Die bestehende Nordspur genügt den heutigen Anforderungen einer Nationalstrasse nicht mehr (Überschreiten der Immissionsgrenzwerte-Lärm bei Trimmis, fehlender Standstreifen, Altersschäden und ungünstiges Längenprofil), und erfordert deshalb eine umfassende Sanierung. Aufgrund durchgeführter Variantenstudien hat sich die nun in der Umsetzung befindliche Lösung mit der Verlegung der Nordspur zwischen Chur Nord und dem Anschluss Zizers, direkt an die Südspur, als die wirtschaftlichste und beste Lösung herausgestellt. Auch die Südspur wird saniert. Zur Minimierung des Landverlustes von landwirtschaftlichen Flächen und zur Einhaltung der Lichtraumprofile unter der bestehenden Überführung Bahnhof Trimmis wird die Südspur zudem auf einer Länge von ca. zwei Kilometern gegen die SBB-Linie hin verschoben. Parallel dazu wird mit dem Bau der Wildbrücke «Halbmil» der heute unterbrochene Wildtier-Korridor wiederhergestellt. Im Rahmen der Bauarbeiten auch die Mäschänserrüfe abgesenkt und verschiedene Durchlässe angepasst.

Bauherr

Bundesamt für Strassen ASTRA, Abteilung Strasseninfrastruktur Ost, Filiale Bellinzona

Ziel

Nach der Umsetzung der vorgesehenen Sanierungsmassnahmen entspricht die A13 in diesem Abschnitt den heutigen Anforderungen an eine Nationalstrasse. Die Betriebs- und Verkehrssicherheit wird erheblich verbessert. Durch die Verschiebung der Nordspur, parallel an die Südspur, werden durch die gewonnene Distanz zur Gemeinde auch die Immissionswerte-Lärm im Raum Trimmis erheblich reduziert. Mit dem Bau der Wildbrücke «Halbmil» gewinnen die Wildtiere an gefahrloser Bewegungsfreiheit.

Verkehr

In den ersten beiden Jahren der Hauptbauzeit wird hauptsächlich im Bereich entlang der Südspur gearbeitet, die Nordspur wird kaum tangiert. Ab dem dritten Baujahr wird der Verkehr der Nordspur parallel zur Südspur geführt. Die Nordspur wird dann zurückgebaut und mit dem gewonnen Material die noch erforderliche Verbreiterung des neuen Trasses erstellt. Es werden jederzeit zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung beibehalten. Zur Gewährleistung der Verkehrs- und Arbeitssicherheit auf der Baustelle müssen die Geschwindigkeiten teilweise reduziert werden. Es ist jedoch mit keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Kosten

Die Baukosten für die Umgestaltung der Strecke belaufen sich auf ca. 105 Mio. Franken.

Bauphasen

2014

  • Vorarbeiten

2015 -2016:

  • Sanierung der Südspur, Vorarbeiten Verlegung der Nordspur an die Südspur
  • Absenkung Maschänserrüfe
  • Errichtung der Wildbrücke „Halbmil"

2017 - 2018

  • Verlegung der Nordspur an die Südspur
  • Rückbau und Rekultivierung bestehende Nordspur
  • Neugestaltung Bereich Anschluss Trimmis

30 SEPTEMBER 2015: AUFRICHTE DER WILDBRÜCKE HALBMIL

Informations complémentaires

https://www.astra.admin.ch/content/astra/fr/home/themes/routes-nationales/chantiers/sud-est-de-la-suisse/a13-nordspurverlegung.html