Umweltverträglichkeitsbericht

Gemäss Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) treten die relevanten Umweltauswirkungen beim Bau der zweiten Gotthardröhre hauptsächlich in der Bauphase auf. Sie werden vor allem durch die grossen Baustellenflächen und den hohen Flächenbedarf für die temporären und definitiven Deponien des Ausbruchmaterials verursacht. Die Baustelle hat Auswirkungen mittlerer Bedeutung im Bereich Wald (temporäre Rodung von ca. 45‘000 Quadratmeter), Abfälle, Fauna und Flora, sowie Landschaft. Was die Flora und Fauna anbelangt, wurden ökologische Bilanzen erarbeitet und im Projekt umfangreiche Wiederherstellungs- und Ersatzmassnahmen integriert, um eine positive Bilanz zu erzielen.

In der Betriebsphase der zweiten Gotthard-Strassenröhre sind keine relevanten negativen Auswirkungen zu erwarten, weil die Verkehrskapazität nicht erhöht wird.

Die Verfasser des Umweltverträglichkeitsberichts kommen am Ende zu folgendem Schluss: „Die Untersuchungen im vorliegenden UVB zeigen, dass die Anforderungen der Umweltschutzgesetzgebung mit den im Projekt enthaltenen Umweltschutz- sowie den Wiederherstellungs- und Ersatzmassnahmen sowohl in der Bau- als auch in der Betriebsphase eingehalten werden können.“

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