Projektstand und Projektierungsverfahren

Das Gesamtprojekt Engpassbeseitigung A1 St.Gallen befindet sich noch am Anfang der Planung. Derzeit werden vom ASTRA die Generellen Projekte (GP) der einzelnen Teilprojekte erarbeitet. Die Generellen Projekte legen die Eckwerte des Bauprojektes fest. Dazu gehören auch die Finanzierung und der definitive Kostenteiler. Der Abschluss ist für Anfang 2025 geplant mit der Genehmigung der GP durch den Bundesrat. Mit dem Baubeginn ist frühestens 2031 zu rechnen, die Inbetriebnahme ist frühestens für 2040 vorgesehen.

Die Bearbeitung des Projekts richtet sich nach dem folgenden Verfahren des Bundesamts für Strassen ASTRA:

  • Generelles Projekt GP: Das GP legt die Eckwerte des Bauprojektes fest: die Linienführung (inkl. Tunnel), die Gestaltung der Anschlüsse, die Anzahl Fahrspuren und die Kreuzungen mit anderen Bauwerken. Zu den Elementen des GP gehören nicht nur die Pläne, sondern auch Kosten-Nutzen-Analysen, ein Umweltverträglichkeitsbericht und Angaben über die Kosten. Die betroffenen Kantone und Bundesämter werden mittels Vernehmlassung respektive Ämterkonsultation angehört. Nach einer allfälligen Bereinigung wird das GP dem Bundesrat zur Genehmigung unterbreitet. Mit der Genehmigung des GP erteilt der Bundesrat die politische Zustimmung zu den Eckwerten des Projektes und zur Weiterführung der Projektierungsarbeiten – das Ausführungsprojekt (AP) kann erarbeitet werden.
  • Ausführungsprojekt AP: Im AP wird das vom Bundesrat gutgeheissene GP bezüglich der Gestaltung der darin enthaltenen Bauwerke präzisiert, damit die betroffenen Bundesstellen, Kantone, Gemeinden und Private daran mitwirken können. Im AP wird jedes Element des GP konkretisiert: Umfang und Lage der Bauwerke werden festgelegt und der notwendige Landerwerb bestimmt. Das ASTRA erarbeitet das AP dementsprechend und reicht es dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zur Genehmigung ein. Das UVEK prüft die Unterlagen auf ihre Vollständigkeit und leitet das so genannte Plangenehmigungsverfahren ein.
  • Plangenehmigungsverfahren: Im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens können Kantone, Gemeinde und Private bei der Gestaltung des Bauvorhabens mitwirken. Ist die so genannte Plangenehmigungsverfügung (PGV) nach der öffentlichen Auflage des AP rechtskräftig, kann das Projekt umgesetzt werden. Massnahmen zum Landerwerb können eingeleitet werden. Zudem können alle Elemente des Projektes nun detailliert geplant werden, damit die Bauarbeiten ausgeschrieben werden können.
  • Detailprojekt DP: Im DP werden auf Basis des AP sämtliche bautechnische Einzelheiten festgelegt. Es ist die Grundlage für die Ausschreibung der Baumeisterarbeiten, die nach dem öffentlichen Beschaffungswesen erfolgt.

Baubeginn und Inbetriebnahme der Engpassbeseitigung St. Gallen: Diese einzelnen Projektierungsstufen benötigen Zeit. Mit dem Baubeginn für die Engpassbeseitigung St. Gallen ist frühestens 2031 zu rechnen, die Inbetriebnahme ist frühestens für 2040 vorgesehen.

Kontakt

Bundesamt für Strassen ASTRA
Infrastrukturfiliale Winterthur
Grüzefeldstrasse 41
8404 Winterthur

winterthur@astra.admin.ch
Tel.: 058 480 47 11

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