Hauptarbeiten 2018

© ASTRA Infrastrukturfiliale Winterthur

Was wird gemacht?

Die Hauptarbeiten sind in zwölf verkehrsverträgliche Bauphasen gegliedert. 2018 stehen die Bauphasen 1 bis 4 im Vordergrund. Die Massnahmen konzentrieren sich auf ein rund 3,5 Kilometer langes Teilstück westlich und östlich der Verzweigung Brüttisellen:

  • Instandsetzung Belag Fahrbahnen
  • Instandsetzung Pannenstreifen
  • Instandsetzung Kunstbauten
  • Instandsetzung Entwässerungs-/Sickerleitungen
  • Neubau Kabelrohrblock und Schächte
  • Neubau Signalportale sowie Betonfundamente
  • Neubau Leitmauer (Optimierung Grundwasserschutz)

Im Rahmen der Bauphasen 1 und 2 (April bis Anfangs August) wurden die oben genannten Arbeiten in Fahrtrichtung Zürich ausgeführt. Die Bauphasen 3 und 4, die seit Anfang August bis voraussichtlich Ende 2018 umgesetzt werden, sind die spiegelverkehrten Bauphasen 1+2 (Fahrtrichtung St. Gallen).

Für die provisorische Verkehrsführung während den Hauptarbeiten wurde im März 2018 zwischen dem Anschuss Wallisellen und der Verzweigung Brüttisellen (Fahrtrichtung St. Gallen) die Tragfähigkeit des Pannenstreifens verbessert. Zudem wurde ab Juni 2018 zwischen Zürich-Ost und Zürich-Nord die Bauphase 0 ausgeführt (Deckbelagsersatz und Neumarkierung zwecks Reduktion von Konfliktstellen).

Stahlbau in Etappen

Während den Hauptarbeiten 2018 werden in einer ersten Etappe die ersten 19 von insgesamt 40 neuen Signalportalen montiert – zehn Stück werden im Frühjahr erstellt, neun weitere folgen im Herbst. Während die vertikalen Stahlträger (Stützen) bei laufendem Betrieb errichtet werden, ist für die Montage der horizontalen Elemente eine nächtliche Vollsperrung des Strassenabschnitts während maximal 15 Minuten erforderlich. Dabei werden pro Nachteinsatz jeweils zwei solche Signal-Portalbauwerke gleichzeitig eingeschwenkt und montiert.

Auf der Seite liegender, horizontaler Fachwerkstahlträger eines neuen Signalportals im Stahlwerk bei Oftringen.
© ASTRA Infrastrukturfiliale Winterthur

Grundwasserschutz

Östlich der Verzweigung Brüttisellen quert die A1 die Grundwasserreservoire Girhalden und Büel, zwei Schutzzonen von überregionaler Bedeutung. Damit das Strassenabwasser auch weiterhin nicht direkt in den Untergrund sickern kann, werden die bereits bestehenden Grundwasserschutzmassnahmen nochmals verbessert. Dazu werden sogenannte Leitmauern eingesetzt, welche die Böschung beidseitig abdichten und gleichzeitig als Fahrzeugrückhaltesystem dienen; vgl. nachfolgende Abbildung (1). Zudem wird die Deckschicht beidseitig der Fahrbahn und des Pannenstreifens vollflächig erneuert (2). Zudem werden die aktuell noch den Belag durchstossenden Fahrzeugrückhaltesysteme durch ein mittiges Streifenfundament aus Ortbeton ersetzt (3). Das Fahrzeugrückhaltesystem (Leitplanken) wird dann zerstörungsfrei mit dem Beton verbunden – eine Rissbildung beziehungsweise Undichtigkeit wird dadurch unterbunden. Eine dichte Längsfuge zwischen Leitmauer/Streifenfundament und Deckschicht verhindert eine Verunreinigung des Grundwassers.

Die anspruchsvollen Bauarbeiten im Zusammenhang mit dem Grundwasserschutz finden in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) des Kantons Zürich sowie der Gruppenwasserversorgung Lattenbuck und der Gemeinde Wallisellen statt. Die Arbeiten werden durch einen Hydrologen und die Umweltbaubegleitung eng begleitet sowie regelmässig kontrolliert.

© ASTRA Infrastrukturfiliale Winterthur

Kontakt

ASTRA – Infrastrukturfiliale Winterthur Grüzefeldstrasse 41
8404 Winterthur
E-Mail: winterthur@astra.admin.ch
Tel.: 058 480 47 11

Kontaktinformationen drucken

https://www.astra.admin.ch/content/astra/de/home/themen/nationalstrassen/baustellen/nordostschweiz/a1-verzweigung-zuerich-ost--effretikon0/hauptarbeiten-2018.html