Aktuell

A1 Anschluss 65 Wallisellen:

Altes Verkehrsregime Neugutstrasse
An der Autobahnüberführung Neugutstrasse beim Anschluss Wallisellen fanden 2019 umfangreiche Bauarbeiten statt. Diese sind nun abgeschlossen, und es bestehen keine Einschränkungen für den Verkehr auf der Neugutstrasse mehr.

Angepasstes Verkehrsregime Stammfahrbahn
Zu beachten ist jedoch, dass auf der A1 zwischen Wallisellen und Zürich-Ost nicht mehr von den rechten zwei Fahrspuren mit Fahrtrichtung Bern/Flughafen auf die linken Spuren mit Fahrtrichtung Zürich-Stadt gewechselt werden kann. Dieses neue Verkehrsregime wurde zur Erhöhung der Sicherheit im Zuge der Baustelle «Einhausung Schwamendingen» eingeführt. Aus diesem Grund ist die Einfahrtsrampe von der Neugutstrasse auf die A1 für Fahrzeuge in Richtung Zürich-Stadt bis auf weiteres gesperrt. Verkehrsteilnehmer, die aus dem Raum Wallisellen/Glattzentrum in Richtung Zürich-Stadt fahren, benützen bitte den Vollanschluss an der Überlandstrasse.

Optimierte Spurführung Ausfahrt Wallisellen (Fahrtrichtung Zürich/Bern)
Dem Projektteam und auch zahlreichen Autobahnbenutzern ist eine suboptimale Spurmarkierung in der Abbiegebeziehung Dübendorf/Schwamendingen bei der Ausfahrt Wallisellen/Glattzentrum aufgefallen, welche in Stausituationen auf der Stammachse zu Irritationen führt und die Verkehrsteilnehmer zu einem unzulässigen Spurwechsel verleitet. Das ASTRA hat sich dieser Aufgabenstellung in den letzten Monaten gewidmet. Zusammen mit den Verkehrsingenieuren, dem kantonalen Betreiber und der Kantonspolizei Zürich konnte eine Optimierung beschlossen werden. Deren Umsetzung wird aber erst im Frühjahr 2020 bei besserer Witterung markierungstechnisch erfolgen.


Das Projekt in Kürze

Die Autobahn A1 bildet die Hauptschlagader für den täglichen Pendler- und Wirtschaftsverkehr im Grossraum Zürich. Bis voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2021 werden auf dem 11,7 Kilometer langen Teilstück zwischen Zürich-Nord und Effretikon umfangreiche Instandsetzungsarbeiten sowie verschiedene Massnahmen zur Verkehrsoptimierung in Etappen umgesetzt.

Die Hauptarbeiten Bau wurden im Frühling 2018 gestartet und dauern voraussichtlich bis Ende 2020. Die Inbetriebnahme der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung (BSA) erfolgt gemäss aktueller Planung während der zweiten Jahreshälfte 2020. Die Gesamtkosten des Projekts, das durch die Infrastrukturfiliale Winterthur des Bundesamts für Strassen ASTRA umgesetzt wird, belaufen sich auf rund 210 Millionen Franken.


Nachfolgende Massnahmen

Der Bund möchte den Verkehrsfluss auf den Nationalstrassen projektbezogen mit der permanenten Umnutzung von Pannenstreifen (PUN) verstetigen und dadurch Stauzeiten verringern sowie die Unfallzahlen weiter senken. Auch sind Investitionen in die Verringerung von Umweltbelastungen in Form von fünf zusätzlichen Lärmschutzwänden und zwei neuen Strassenabwasserbehandlungsanlagen (SABA) geplant. Ein entsprechendes Ausführungsprojekt ist zwischen den Verzweigungen Zürich-Nord und Brüttisellen vorliegend, dessen Pläne 2018/2019 in den betroffenen Gemeinden zur Einsicht auflagen. Die dafür benötigte Plangenehmigungsverfügung wird im Laufe 2020 erwartet. Die Umsetzung des Projekts ist gemäss heutigem Planungsstand frühestens für die Jahre 2023 und 2024 vorgesehen.

Bei den Arbeiten am Mittelstreifen zwischen Brüttisellen und Effretikon war noch echte Handarbeit gefragt.
Bei den Arbeiten am Mittelstreifen zwischen Brüttisellen und Effretikon war noch echte Handarbeit gefragt.

Kontakt

ASTRA – Infrastrukturfiliale Winterthur Grüzefeldstrasse 41
8404 Winterthur
E-Mail: winterthur@astra.admin.ch
Tel.: 058 480 47 11

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