Aktuell

Das Projekt biegt auf die Zielgerade ein

Die Hauptarbeiten des Instandsetzungsprojekts, die seit April 2018 andauern, sind in zwölf verkehrsverträgliche Bauphasen aufgeteilt. Die zwölfte und letzte Phase wurde im Frühling 2020 umgesetzt und Mitte Juni abgeschlossen. Die Arbeiten fanden an den Rampen statt, die entweder die beiden Autobahnen A1 und A15 miteinander verbinden oder zur «Flamingo-Kreuzung» in Wangen-Brüttisellen führen. Entlang des ganzen Projektperimeters haben zudem weitere Fertigstellungsarbeiten stattgefunden. Wildschutzzäune wurden erstellt, Sperrflächen markiert und Böschungen mit Gräsern und Blumen begrünt.

Die noch anstehenden Arbeiten fokussieren auf die neue Betriebs- und Sicherheitsausrüstung. Von den 42 neuen Signalportalen werden im Sommer die letzten aufgerichtet. Parallel dazu werden entlang des ganzen Perimeters Signale montiert, was noch zu einzelnen Spursperrungen in der Nacht führen wird. Anschliessend werden die Signale abschnittsweise getestet und Schritt für Schritt in Betrieb genommen. Dieser Prozess wird voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres andauern. Damit befindet sich das Gesamtprojekt voll im Zeitplan und wird gemäss aktueller Planung im Sommer 2021 abgeschlossen.

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Mit den Belagsarbeiten auf den Rampen der Verzweigung Brüttisellen wurde ein weiterer Schritt in Richtung Projektabschluss gemacht.

Das Projekt in Kürze

Die Autobahn A1 bildet die Hauptschlagader für den täglichen Pendler- und Wirtschaftsverkehr im Grossraum Zürich. Bis voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2021 werden auf dem 11,7 Kilometer langen Teilstück zwischen Zürich-Nord und Effretikon umfangreiche Instandsetzungsarbeiten sowie verschiedene Massnahmen zur Verkehrsoptimierung in Etappen umgesetzt.

Die Hauptarbeiten Bau wurden im Frühling 2018 gestartet und dauern voraussichtlich bis Ende 2020. Die Inbetriebnahme der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung (BSA) erfolgt gemäss aktueller Planung während der zweiten Jahreshälfte 2020. Die Gesamtkosten des Projekts, das durch die Infrastrukturfiliale Winterthur des Bundesamts für Strassen ASTRA umgesetzt wird, belaufen sich auf rund 210 Millionen Franken.


Nachfolgende Massnahmen

Der Bund möchte den Verkehrsfluss auf den Nationalstrassen projektbezogen mit der permanenten Umnutzung von Pannenstreifen (PUN) verstetigen und dadurch Stauzeiten verringern sowie die Unfallzahlen weiter senken. Auch sind Investitionen in die Verringerung von Umweltbelastungen in Form von fünf zusätzlichen Lärmschutzwänden und zwei neuen Strassenabwasserbehandlungsanlagen (SABA) geplant. Ein entsprechendes Ausführungsprojekt ist zwischen den Verzweigungen Zürich-Nord und Brüttisellen vorliegend, dessen Pläne 2018/2019 in den betroffenen Gemeinden zur Einsicht auflagen. Die dafür benötigte Plangenehmigungsverfügung wird im Laufe 2020 erwartet. Die Umsetzung des Projekts ist gemäss heutigem Planungsstand frühestens für die Jahre 2023 und 2024 vorgesehen.

Bei den Arbeiten am Mittelstreifen zwischen Brüttisellen und Effretikon war noch echte Handarbeit gefragt.
Bei den Arbeiten am Mittelstreifen zwischen Brüttisellen und Effretikon war noch echte Handarbeit gefragt.

Kontakt

ASTRA – Infrastrukturfiliale Winterthur Grüzefeldstrasse 41
8404 Winterthur
E-Mail: winterthur@astra.admin.ch
Tel.: 058 480 47 11

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