Projektübersicht

ASTRA St. Margrethen Übersicht
Blick auf die A1 und den Alten Rhein von oberhalb St. Margrethen in Richtung Rheineck.
© ASTRA Infrastrukturfiliale Winterthur

Dem vierspurigen Autobahnabschnitt zwischen Rheineck und St. Margrethen kommt aufgrund seiner Lage im Dreiländereck zwischen der Schweiz, Österreich und Deutschland seit jeher eine zentrale verkehrsstrategische Rolle zu. Über den Grenzübergang St. Margrethen-Höchst gelangt ein beträchtlicher Teil des Pendler-, Ferien- und Schwerverkehrs nach Bregenz und München bzw. in umgekehrter Richtung nach St. Gallen und Zürich. Täglich frequentieren rund 42'000 Fahrzeuge die Strecke zwischen Rheineck und St. Margrethen. Der Schwerverkehrsanteil beträgt etwas über fünf Prozent.

Der Autobahnabschnitt der A1 wurde 1964 dem Verkehr übergeben. Er ist inklusive zwei Sanierungen in den Jahren 1979 und 1987/88 seit gut 50 Jahren in Betrieb. Auf den Fahrbahnen und Kunstbauten (Brücken/Unterführungen) hat das hohe Verkehrsaufkommen seine Spuren hinterlassen. Diese Verkehrsträger müssen deshalb grösstenteils saniert werden. Die Erneuerung umfasst einen Baubereich von insgesamt rund acht Kilometern Länge. Die Strecke beginnt auf der A13 kurz vor dem Anschluss St. Margrethen, geht anschliessend in die A1 über und endet kurz nach dem Anschluss Rheineck. Weite Teile der Autobahn führen dem Alten Rhein respektive der Landesgrenze zwischen Schweiz und Österreich entlang.

Projektübersicht
© ASTRA Infrastrukturfiliale Winterthur

Das Erhaltungsprojekt sieht diverse Massnahmenpakete vor. Die Strassengeometrie wird den aktuellen Normen angepasst. Die Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen werden bei den Anschlüssen Rheineck und St. Margrethen (bzw. bei der Raststätte St. Margrethen) verbreitert und verlängert, das heisst sicherheitstechnisch optimiert. Beim Anschluss St. Margrethen ist ein Neubau des Betonkreisels sowie die Erhöhung der Leitmauer bei der Wanne St. Margrethen geplant.

Der Belagsaufbau soll der künftigen Verkehrslast angepasst und das Quergefälle erhöht werden, damit bei Regen das Wasser besser in die geplanten 18 Rückhaltebecken entlang der Strecke abfliessen kann. Als Deckbelag wird auf der ganzen Strecke ein lärmarmer Belag verwendet. Zudem installiert das ASTRA neue Leitschrankensysteme und erneuert und erweitert bestehende Lärmschutzwände. Als zusätzliche Massnahme werden dort, wo der Alarmwert überschritten wird, Schallschutzfenster finanziert. Einzelne Kunstbauten werden saniert, darunter die Brücken Steinlibach, Freibach. Die Zollbrücke St. Margrethen - Höchst wird komplett neu gebaut.

Die Planungs- und Projektierungsarbeiten haben 2011 begonnen. Die Bauarbeiten setzten im Juni 2015 mit verschiedenen Vorausmassnahmen ein und wurden 2016 fortgesetzt. Die Hauptarbeiten starteten im Februar 2017.

Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf rund 190 Millionen Franken (inklusive MwSt). Abgeschlossen werden die Bauarbeiten Anfang 2019.

Weiterführende Informationen

Kontakt

ASTRA – Infrastrukturfiliale Winterthur Grüzefeldstrasse 41
8404 Winterthur
E-Mail: winterthur@astra.admin.ch
Tel.: 058 480 47 11

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