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Die Ausgaben der öffentlichen Hand für den Verkehr sind ebenfalls gewachsen. Im Zeitraum zwischen 1990 und 2004 nahmen die Ausgaben für Strassen und für den öffentlichen Verkehr jährlich um 3.1 Prozent zu, was etwa dem allgemeinen Wachstum der Staatsausgaben entspricht, jedoch über der Teuerung und dem Wirtschaftswachstum liegt. Diesen Verkehrsausgaben steht allerdings ein hoher volkswirtschaftlicher Nutzen in der Form von Beitrag zum Wirtschaftswachstum, Wertschöpfungseffekt, Arbeitsplätzen und Regionalerschliessung gegenüber.
Angesichts des Verkehrs- und Ausgabenwachstums stellen sich zwei Fragen:
Die Auseinandersetzung mit Mobility Pricing bedeutet, Antworten auf die beiden Fragen zu finden. Unter Mobility Pricing versteht man benützungsbezogene Abgaben für Infrastrukturnutzung und Dienstleistungen im Individualverkehr und im öffentlichen Verkehr mit dem Ziel der Beeinflussung der Mobilitätsnachfrage.
Die Mobilitätsnachfrage hat auch einen direkten Zusammenhang mit dem Klimaschutz. Nicht umsonst erwähnt der Weltklimabericht, dass die Beeinflussung der Verkehrsnachfrage bei der Reduktion der Treibhausgase eine wichtige Rolle spielt.
Ein umfangreiches Forschungspaket des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hat die wichtigsten noch bestehenden Wissenslücken bezüglich Anwendung von Preiselementen für die Benützung von Verkehrssystemen geschlossen:
03.06.2008 : Nach dem Ständerat hat sich auch der Nationalrat dafür ausgesprochen, die Durchführung von Pilotversuchen mit Road Pricing in Städten aus der Legislaturplanung zu streichen.
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