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Medienmitteilungen 2002

18.12.2002   
Der Bundesrat hat am Mittwoch den Berner Kantonsoberingenieur Rudolf Dieterle zum neuen Direktor des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) gewählt. Der 52jährige Dieterle tritt sein Amt im kommenden April 2003 an; er löst Olivier Michaud ab, der in den Ruhestand tritt. Überdies ernannte der Bundesrat Willy Burgunder, bisher einer der Vizedirektoren des ASTRA, zum stellvertretenden Direktor des Bundesamtes.

13.12.2002   
Die Lastwagen, die sich wegen des Zöllnerstreiks in Italien auf der Transitachse Basel Chiasso stauen, werden von den kantonalen Polizeibehörden in vorbereitete Warteräume gewiesen. Bis Freitagmittag waren die Warteräume in den Kantonen Tessin, Uri und Nidwalden besetzt. Die Ausstellplätze entlang der Grossen-St.-Bernhard-Route wurden ebenfalls aktiviert. Allerdings rechnen die Verkehrsexperten mit einer Auflösung der Lastwagenstaus bis Samstagabend.

12.12.2002   
Die italienischen Zöllner in Chiasso Brogeda haben für morgen Freitag einen 17-stündigen Streik ausgerufen. Durch diesen Streik wird die Zollabfertigung für den Schwerverkehr voraussichtlich ganz zum Erliegen kommen. Bereits gestern Mittwoch und heute Donnerstag liefen die Zollabfertigungen schleppend, was zu einem Lastwagenstau entlang der A2 bis in den Kanton Aargau führte. Auf Grund der angespannten Situation wurde die Phase Rot verfügt. Die Situation dürfte bis Weihnachten gespannt bleiben, da nächste Woche weitere Streiks folgen könnten.

12.12.2002   
Für die wegen des Bummelstreiks der italienischen Zöllner blockierten Chauffeure haben die Kantone Nidwalden und Uri eine Betreuung organisiert. Diese soll falls nötig auch über das Wochenende aufrecht erhalten werden. Zudem hat sich der Kanton Nidwalden bereit erklärt, die blockierten Lastwagen auf dem Militärflugplatz Buochs abzustellen. Da die Grenze nach Italien am Freitag für den Schwerverkehr ganz geschlossen ist, müssen sich die Chauffeure auf längere Wartezeiten gefasst machen. Der Binnenverkehr wird ebenfalls mit Behinderungen rechnen müssen.

09.12.2002   
Wer Opfer eines Verkehrsunfalles im europäischen Ausland wird, soll seine Schadenersatzansprüche gegen den ausländischen Motorfahrzeughaftpflichtversicherer künftig in der Schweiz geltend machen können. Der Bundesrat hat beschlossen, die entsprechenden Änderungen im Strassenverkehrs- und Versicherungsaufsichtsrecht auf den 1. Februar 2003 in Kraft zu setzen. Damit hat er die Voraussetzungen geschaffen, um die Schweiz noch besser in das europäische System des Verkehrsopferschutzes zu integrieren. Wirksam wird diese Neuerung allerdings erst gegenüber jenen EWR-Staaten, die der Schweiz die gleichen Rechte gewähren.

09.12.2002   
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat heute ein Leitbild zur Förderung des Langsamverkehrs in die Vernehmlassung gegeben. Gemeinsam mit Kantonen, Städten und Agglomerationen sowie den Fachorganisationen will das UVEK den Langsamverkehr vermehrt fördern. Im Vordergrund stehen die Optimierung der Verkehrsysteme in Städten und Agglomerationen sowie das Schaffen attraktiver und sicherer Rahmenbedingungen für das Wandern und das Velofahren in der Freizeit.

02.12.2002   
Der Bundesrat hat den Änderungen des Europäischen Übereinkommens über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse (ADR) zugestimmt. Die überarbeiteten ADR-Bestimmungen vereinheitlichen die Rechtsvorschriften für den Transport gefährlicher Güter sowohl auf der Strasse als auch auf der Schiene und tragen der technischen Entwicklung Rechnung. Gleichzeitig wurde die Verordnung über die nationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse (SDR) einer Totalrevision unterzogen.

28.11.2002   
Die Schwerverkehrsbewirtschaftung auf den Transitrouten A2 und A13 hatte diese Woche mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Von Dienstag bis Donnerstag mussten die Lastwagen täglich auf der A2 bis in den Kanton Aargau zurück angehalten werden. Am Donnerstag morgen rief die Urner Kantonspolizei deshalb die Phase Rot aus. Ursache der Schwierigkeiten war nicht das Tunnelbewirtschaftungssystem am Gotthard, sondern die Grenzblockaden italienischer Camioneure sowie die Unwetter im Tessin und in Norditalien, die eine Durchfahrt verunmöglichten.

28.11.2002   
Die 4-jährige Übergangsfrist, während der sowohl die hergebrachte als auch die neue Parkscheibe verwendet werden durfte, läuft am 31.12 2002 ab. Ab dem 1. Januar 2003 muss bei den mit dem Signal 'Parkieren mit Parkscheibe' (Abb.1) gekennzeichneten Parkflächen ausschliesslich die neue Parkscheibe (Abb.2) verwendet werden.

14.11.2002   
Der Bund will die weiteren Planungen der Verkehrsträger Strasse und Schiene nach den Grundsätzen einer nachhaltigen Verkehrspolitik vornehmen. Eine Mittel für die Koordination sind die Sachpläne. Die zuständigen Bundesämter für Strassen (ASTRA) und für Verkehr (BAV) haben nun in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) für die konzeptionellen Teile der Sachpläne Strasse sowie Schiene/öffentlicher Verkehr ein breites Anhörungs- und Mitwirkungsverfahren eingeleitet.

12.11.2002   
Rund anderthalb Monate nach der geglückten Umstellung der Schwerverkehrsbewirtschaftung für den Gotthard-Strassentunnel haben Bund und Kantone weitere Massnahmen zur Verbesserung des neuen Tropfenzählersystems eingeleitet. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat dabei die Kantone angewiesen, die festgelegten 1'000 Personenwageneinheiten pro Stunde und Richtung auch weiterhin strikte einzuhalten und der Sicherheit Priorität einzuräumen. Mit den Bewirtschaftungsmassnahmen konnten im Oktober an Werktagen durchschnittlich 3'454 Lastwagen den Tunnel ohne längere Wartezeiten durchqueren.

11.11.2002   
Das nationale schweizerische Komitee des AIPCR lädt am 20. November 2002 unter der Schirmherrschaft des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) zu einem öffentlichen Forum nach Bern ein. Konferenz- und Diskussionsthema: 'Transit durch die Alpen - wie lässt sich der Warenaustausch sicherstellen oder kontrollieren?' Die Problematik wird unter internationalen und nationalen Gesichtspunkten erörtert.

16.10.2002   
Die schweizerischen Bestimmungen über die Länge von Gesellschaftswagen werden mit den internationalen Regelungen harmonisiert. Damit dürfen ab dem 1. Dezember 2002 z.B. Reisebusse bis zu einer maximalen Länge von 15.00 m auf Schweizer Strassen verkehren. Der Bundesrat hat die entsprechenden Verordnungsänderungen beschlossen.

07.10.2002   
Die Steuerungsgruppe „Optimierung Schwerverkehr A2“ aus Vertretern von Kantonen und Bund hat ihre Arbeiten beendet und legt ihren Schlussbericht vor. Dieser stellt eine wertvolle Dokumentation dar über die Entwicklung des alpenquerenden Strassengüterverkehrs von anfangs 2001 bis Mitte 2002, über die Auswirkungen des schweren Unglücks im Gotthardstrassentunnel auf die Sicherheitsbedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer sowie über die zur Bewältigung der damit verbundenen Probleme evaluierten und ergriffenen Massnahmen.

30.09.2002   
Am Gotthard ist seit Montag, 30. September 2002, ein verbessertes Verkehrsregime in Kraft. Die Verbesserungen erlauben einen dosierten Gegenverkehr im Strassentunnel auch für Lastwagen. Zur Erhaltung der wirtschaftlichen Funktionsfähigkeit der Südschweiz gibt es Erleichterungen für Teile des Schwerverkehrs.

20.09.2002   
Mit dem Start des Gegenverkehrs im Gotthardtunnel werden auch Erleichterungen für Teile des Schwerverkehrs in die Südschweiz eingeführt. Mit diesen Sonderregelungen für den sogenannten S-Verkehr soll die Funktionsfähigkeit der Tessiner Wirtschaft sichergestellt werden. An seiner heutigen Sitzung beschloss der Bundesrat die dafür notwendigen Verordnungsänderungen. Fahrzeuge mit S-Berechtigung können bei Verkehrsüberlastung die vorgelagerten Warteräume am Gotthard und am San Bernardino umfahren und werden direkt in die Tropfenzähleranlagen vor den Tunnelportalen eingewiesen. Mit dem heutigen Entscheid besteht nun Klarheit, wie das neue Dosierungssystem aussehen wird. Somit können die Erleichterungen für den S-Verkehr und das Tropfenzählersystem voraussichtlich am 30. September eingeführt werden.

13.09.2002   
Die Arbeiten zur Verbesserung der Sicherheit im alpenquerenden Strassenverkehr kommen voran. Nachdem im Gotthardtunnel verschiedene Massnahmen wie die Optimierung des Lüftungssystems getroffen worden sind, kann die Dosierung planmässig auf das Tropfenzählersystem umgestellt werden. Diese Verbesserungen erlauben die Wiederaufnahme eines dosierten Gegenverkehrs. Zur Erhaltung der wirtschaftlichen Funktionsfähigkeit der Südschweiz werden zudem gewisse Erleichterungen für Teile des Schwerverkehrs eingeführt. Bevor die Neuerungen Ende September/Anfangs Oktober eingeführt werden können, sind die nötigen Verordnungen anzupassen.

30.08.2002   
Die neue Strategie zur Verbesserung der Strassenverkehrssicherheit in der Schweiz wird konkretisiert. Experten haben eine Gesamtschau erstellt, die eine präzise Analyse des Unfallgeschehens sowie gezielte Massnahmen zur Vermeidung von Todesfällen und Schwerverletzten (VISION ZERO) enthält. Der Bericht ist eine Grundlage für die Strassenverkehrssicherheitspolitik VESIPO, die auf verschiedenen Stufen erst noch zu formulieren ist.

21.08.2002   
Schwere Motorwagen zum Sachentransport müssen mit Feuerlöschern ausgerüstet werden. Der Bundesrat hat diese und weitere Änderungen der technischen Fahrzeugvorschriften beschlossen.

03.07.2002   
Olivier Michaud, Direktor des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) tritt auf den 31. März 2003 in den vorzeitigen Ruhestand. Die frühzeitige Bekanntgabe des Rücktritts ermöglicht dem Departement eine nahtlose Regelung seiner Nachfolge. In seiner sechsjährigen Amtszeit hat Michaud das ASTRA einer Umstrukturierung unterzogen.

03.07.2002   
Der Bundesrat will mit gezielten Massnahmen die Zahl der Opfer im Strassenverkehr massiv reduzieren. An seiner heutigen Sitzung beauftragte er das UVEK mit der Umsetzung einer neuen Strassenverkehrssicherheitspolitik auf der Basis von 'Vision Zero'. Dabei soll die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 von heute 544 auf weniger als 210 gesenkt werden. Auch vorgesehen sind eine verbesserte Sicherheitsausbildung der Verkehrsteilnehmenden, Anpassungen am Strassenverkehrssystem sowie die Weiterentwicklung von Fahrzeugtechnik und Verkehrstelematik.

03.07.2002   
Der Bundesrat harmonisiert die Führerausweiskategorien mit der EU und passt das Zulassungsverfahren an. Das Mindestalter für leistungsbeschränkte Motorräder bis 125 cm3 bleibt bei 18 Jahren. Dies sieht die angepasste Verkehrszulassungsverordnung vor. Gleichzeitig hat der Bundesrat das erste Teilpaket des revidierten Strassenverkehrsgesetzes (SGV) in Kraft gesetzt. So kann der Bund neu selber Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Autobahnen anordnen. Zudem dürfen Halter von Lastwagen künftig ein tieferes Gesamtgewicht in ihrem Fahrzeugausweis eintragen lassen, damit die LSVA reduziert wird.

02.07.2002   
Bei der zweiten Auflage des 'Runden Tisches' zur Verkehrsproblematik am Gotthard haben der Bund, Vertreter der betroffenen Kantone, der Verkehrsverbände, der verladenden Wirtschaft und der Bundesratsparteien Anpassungen am Dosierungssystem diskutiert. Gestützt darauf entschied Bundesrat Moritz Leuenberger, nach der Fertigstellung des neuen Tunnelbelüftungssystems (voraussichtlich im September dieses Jahres) den Lkw-Gegenverkehr wieder zuzulassen. Mittels einer Pförtneranlage sollen Last- und Personenwagen in beiden Richtungen durch den Tunnel geschleust werden. Dem Güterverkehr von und nach der Südschweiz soll mittels einer speziellen Kennzeichnung der berechtigten Fahrzeuge Priorität eingeräumt werden.

02.07.2002   
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat im Rahmen des Schwerverkehrsmanagements ein Internet-Portal (www.truckinfo.ch) für den schweren Güterverkehr aufgebaut. Das Portal erlaubt Camionneuren unter Einbezug aktueller Verkehrsinformationen eine optimale Routenplanung. Es soll mit dazu beitragen, dass die Kapazitäten im alpenquerenden Güterschwerverkehr optimal ausgeschöpft werden können.

01.07.2002   
Der Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) hat im vergangenen Jahr verschiedene Projekte zur Verbesserung der Sicherheit im Strassenverkehr mit insgesamt rund 11 Millionen Franken unterstützt. Die Beiträge entfallen unter anderem auf die Gebiete Verkehrserziehung, Aus- und Weiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit sowie Linderung von Unfallfolgen. Der Bundesrat hat den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2001 genehmigt.

28.06.2002   
Auf den Beginn des Sommerreiseverkehrs hat das Bundesamt für Strassen ASTRA ein Informationsblatt zur Optimierung der Verkehrssicherheit und des Verkehrsflusses auf Tunnelstrecken veröffentlicht. Das Faltblatt zeigt in drei Sprachen übersichtlich wie jeder einzelne Fahrzeuglenker zu einem flüssigeren Verkehr beitragen kann und gibt auch genaue Hinweise zum Verhalten bei einem Stau oder Brand im Tunnel. Die Broschüre wird Transitreisenden an den grossen Grenzübergängen und in Stausituationen auf der Gotthardstrecke abgegeben.

27.06.2002   
Die Steuerungsgruppe Optimierung Schwerverkehr A2 hat von wesentlichen Fortschritten bei den Massnahmen zur Stauverminderung im Raum Basel Kenntnis genommen. Die Einführung des neuen computerisierten Transitsystemes NCTS hat die ersten Erprobungsschritte erfolgreich bestanden.

20.06.2002   
Gemäss einer Mitteilung der französischen Behörden werden in Frankreich am Samstag, 3. August 2002, von 00.00 bis 24.00 Uhr Carfahrten mit Gruppen von mehr als 15 Kindern unter 16 Jahren ausserhalb einer bestimmten Zone verboten sein.

14.06.2002   
Zwei Unterstützungsgesuche des Kantons Uri, die den Strassenverkehr betreffen, hat der Bundesrat an seiner heutigen Sitzung abgelehnt. Uri hatte einerseits eine Bevorschussung von Nationalstrassenkosten beantragt und anderseits eine Verlängerung respektive Wiedereinführung eines Härtefallbeitrages für besondere Lasten des Strassenverkehrs. Aufgrund der Einführung der leistungsabhänigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) und weil Uri als finanzmittelstark gilt sowie im Schnitt aller Kantone durch den Strassenverkehr finanziell nicht übermässig belastet wird, ist der Bundesrat nicht auf die Gesuche eingetreten.

22.05.2002   
Die Sicherheit im Strassenverkehr soll durch eine möglichst rasche Senkung der Promillegrenze erhöht werden. Nur wenige Wochen nach Ablauf der Referendumsfrist für das revidierte Strassenverkehrsgesetz (SVG) schlägt der Bundesrat dem Parlament eine Reduktion des Blutalkoholgrenzwerts für Fahrzeuglenkerinnen und -lenker auf 0,5 Promille vor. Wer 0,8 oder mehr Promille im Blut hat, muss mit strengeren Sanktionen rechnen. Die Grenzwerte werden in einer Verordnung festgehalten, über die neu das Parlament entscheidet. Der Erlass soll am 1.1. 2004 in Kraft treten.

21.05.2002   
Rechtzeitig zum Auftakt der expo.02 hat das Bundesamt für Strassen (ASTRA) die Internetseite www.expo02traffic.ch in Betrieb genommen. Die Website stellt die aktuelle Verkehrslage auf dem übergeordneten Strassennetz in der Region der expo.02 dar.

15.05.2002   
Die grossen Verkehrsprobleme in den Agglomerationen und auf der Ost-West-Achse des Nationalstrassenetzes sollen mit einem gezielten Ausbauprogramm entschärft werden. Dabei soll das Strassen- und Schienenangebot eng auf einander abgestimmt werden. Der Bundesrat lehnt die Avanti-Initiative ab und unterbreitet dem Parlament einen Gegenvorschlag. Wird dieser angenommen, präsentiert der Bundesrat innert eines Jahres ein entsprechendes Bauprogramm.

15.05.2002   
Das Benutzen von fahrzeugähnlichen Geräten wie Inline-Skates oder Trottinette wird im Strassenverkehrsrecht neu geregelt. Die neuen Bestimmungen legen explizit fest, welche Verkehrsflächen mit diesen Geräten benutzt werden dürfen und welche Verkehrsregeln dabei zu beachten sind. Der Bundesrat hat die entsprechenden Verordnungsänderungen verabschiedet und dabei auf Grund der Vernehmlassungsresultate das Vortrittsrecht für Fussgängerinnen und Fussgänger gegenüber den neuen Mobilitätsformen in der Verkehrsregelnverordnung ausdrücklich verankert.

08.05.2002   
Der Bundesrat hat mit einer Revision der Nationalstrassenverordnung die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, damit der Bund die Infrastruktur der geplanten Kontrollzentren für eine intensivierte Schwerverkehrskontrolle mitfinanzieren kann. Gleichzeitig stimmte der Bundesrat einer Anpassung der kantonalen Beitragssätze für den Betrieb der Nationalstrassen zu. Dabei erhalten 9 Kantone ab dem 1. Januar 2003 höhere Bundesbeiträge. Für 9 Kantone ergaben die auf Grund einer aktualisierten Datenbasis errechneten Ergebnisse Beitragssätze, die zwischen 1 und 6 Prozentpunkte tiefer liegen.

03.05.2002   
Ab kommendem Montag (6. Mai) kann der Schwerverkehr den Gotthard-Strassentunnel im 2-Stunden-Takt durchqueren. Diese mit kürzeren Rotphasen sowie mit einer Kapazitätseinbusse verbundene Umstellung auf den Sommerfahrplan wird unter anderem durch die frühzeitige Öffnung des Gotthard-Passes möglich. Der Gotthard-Pass wird voraussichtlich am Mittwoch für den Verkehr frei gegeben. Solofahrzeuge werden nach der Passöffnung an den Dosierstellen in Quinto und Amsteg vorbei über den Pass geführt.

23.04.2002   
Wegen eines Lastwagenfahrverbotes in Italien muss der Schwerverkehr am Donnerstag (25. April 2002) in der Schweiz mit Behinderungen rechnen. Der internationale Transitverkehr sowie der Exportverkehr Richtung Italien werden wie während des Generalstreiks vom 16. April in Warteräume in den Kantonen Tessin, Uri, Nidwalden, Luzern und Aargau eingewiesen. Damit sollte der Binnenverkehr weitgehend ungehindert passieren können. Je nach Verkehrsaufkommen will die Kantonspolizei Uri zudem bereits am Mittwoch Nachmittag die Phase Rot für Lastwagen, die von Norden her in die Schweiz einreisen, anordnen.

15.04.2002   
Der für morgen Dienstag angekündigte Generalstreik in Italien dürfte weitreichende Auswirkungen für den alpenquerenden Schwerverkehr haben, weil an den italienischen Zollstellen aller Voraussicht nach ebenfalls gestreikt wird. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat deshalb bereits heute in Absprache mit den Kantonen mit der Umsetzung entsprechender Massnahmen begonnen. Der Transit- und Exportverkehr nach Italien wird in den Kantonen entlang der A2 und der A13 in Warteräume eingewiesen. Die Kantonspolizei Uri hat vorsorglich die Phase Rot für Lastwagen, die von Norden her in die Schweiz einreisen, verfügt. Der Binnenverkehr kann die Alpenübergänge zwar passieren, von Fahrten Richtung Süden wird dennoch abgeraten.

05.04.2002   
Bundesrat Moritz Leuenberger hat die interessierten Kreise für den 25. April zu einem runden Tisch über die Schwerverkehrsprobleme auf der Nord-Süd-Achse eingeladen. An dieser ersten Sitzung sollen Standpunkte dargelegt, eine Analyse der aktuellen Probleme vorgenommen und erste Lösungsansätze diskutiert werden.

05.04.2002   
Bundesrat Moritz Leuenberger hat die interessierten Kreise für den 25. April zu einem runden Tisch über die Schwerverkehrsprobleme auf der Nord-Süd-Achse eingeladen. An dieser ersten Sitzung sollen Standpunkte dargelegt, eine Analyse der aktuellen Probleme vorgenommen und erste Lösungsansätze diskutiert werden.

04.04.2002   
Der Gotthard-Strassentunnel wird ab kommender Woche jeweils zwischen Montag und Donnerstag nachts zwischen 22.00 Uhr und 05.00 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt. Die nächtlichen Sperrungen dienen weiteren Installations- und Testarbeiten am Lüftungssystem sowie zusätzlichen Unterhaltsarbeiten. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 26. April dauern. Die baulichen Massnahmen zur Verbesserung der Tunnelsicherheit sollen im Laufe des Jahres fortgesetzt werden. Während der Wochenenden bleibt der Tunnel nachts offen.

03.04.2002   
Auch im vergangenen Jahr hat die Zahl der Verstösse im Strassenverkehr wieder zugenommen. Dies zeigt die Statistik der Administrativmassnahmen im Strassenverkehr (ADMAS) 2001, die das Bundesamt für Strassen (ASTRA) veröffentlicht hat. Gesamtschweizerisch wurden 60003 Führerausweisentzüge und 52486 Verwarnungen verzeichnet. Die Zahl der Entzüge wegen Geschwindigkeitsübertretungen nahm dabei um 12,3 Prozent, jene wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand (FiaZ) um 7,9 Prozent zu.

18.03.2002   
Die sogenannte "rote Phase", wie sie vom Kanton Tessin am vergangenen Donnerstag zur Aufrechterhaltung des Dosiersystems verfügt worden ist, hat sich prinzipiell bewährt. Damit kann die Sicherheit in den Tunnels am Gotthard und am San Bernardino gewährleistet und der alpenquerende Güterverkehr weiträumig gelenkt werden werden. Gemeinsam mit den Tessiner Behörden, den betroffenen Kantonen sowie den italienischen Partnern soll die Lenkungsmassnahme nun verbessert werden. Sie dürfte in den kommenden Wochen wiederholt zur Anwendung gelangen. Das Dosiersystem wird von den betroffenen Kantonen Uri, Tessin und Graubünden getragen und umgesetzt.

27.02.2002   
Die Vorbereitungen für die Grenzbewirtschaftung als flankierende Massnahme zur LKW-Dosierung am Gotthard sind praktisch abgeschlossen. Voraussichtlich ab nächstem Montag wird es als "ultima ratio" möglich sein, mit einer Zwangslenkung den in die Schweiz einfahrenden Schwerverkehr teilweise von der Gotthard- und der San Bernardino-Achse fernzuhalten.

22.02.2002   
Das Dosierungssystem am Gotthard und am San Bernardino hat diese Woche den Schwerverkehrs bewältigt, wenngleich sich das höhere Verkehrsaufkommen auf die Abläufe spürbar auswirkte. Zu längeren Wartezeiten kam es wie schon in der vergangenen Woche vor allem am Mittwoch auf Tessiner Seite. Dazu entstanden Rückstaus ausserhalb der zehn Kilometer langen Dosierstelle, so dass die Lastwagen zwischenzeitlich auf insgesamt 15 Kilometern standen. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) und der Kanton Tessin haben deshalb eine Neuorganisation der Dosierstelle in Quinto eingeleitet. Analog zum Kanton Uri soll hier eine Verkehrsführung gefunden werden, welche primär auch der Bewältigung des Autoverkehrs dient.

12.02.2002   
31,5 Kilometer Nationalstrassen sollen in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Für zwei weitere Teilstücke werden die Hauptarbeiten freigegeben. Dies sieht das Bauprogramm 2002 für die Nationalstrassen vor, welches das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) genehmigt hat. Das Parlament hat dafür in der Wintersession einen Kredit von 1,502 Milliarden Franken gesprochen.

07.02.2002   
Weitere Optimierung für den Schwerverkehr auf der Gotthardachse: Nachdem die Kapazität bis Ende Januar auf über 3'300 Lastwagen gesteigert und der Verkehr damit jeden Tag bewältig werden konnte, soll das Dosierungssystem ab Montag auf einen 3-Stunden-Takt umgestellt werden. Ausschlaggebend für die Umstellung waren Sicherheitsaspekte. Zudem kann die mittlere Wartezeit auf rund 50 Minuten gesenkt werden. Die kürzeren Grünphasen in den Morgenstunden für den Binnenverkehr werden beibehalten.

25.01.2002   
Positive Verkehrsbilanz der Behörden nach den Blockaden der italienischen Transporteure: Die gemeinsamen Massnahmen von Bund und Kantonen haben am Mittwoch dazu beigetragen, dass der Binnen- und Versorgungsverkehr mit dem Tessin weitgehend ungehindert ablaufen konnte und sich die Lage nach den winterbedingten Störungen am Donnerstag wieder beruhigt hat. Verkehrszahlen und Beobachtungen verdeutlichen zudem, dass viele ausländische Camionneure lieber stundenlang warten als ihr Fahrzeug auf die Bahn zu verlagern oder auf Alternativrouten auszuweichen.

22.01.2002   
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat zusammen mit den kantonalen Polizeibehörden vorsorglich einen Massnahmenplan für den Fall von Lastwagen-Blockaden an der Grenze erarbeitet. Vorrangiges Ziel ist es, den Binnenverkehr zu gewährleisten. Demnach würde der in- und ausländische Schwerverkehr, der die italienische Grenze passieren möchte, in Stauräume eingewiesen. Der Binnenverkehr in den Kanton Tessin soll dagegen ausschliesslich über die San-Bernardino-Route abgewickelt werden. Lastwagen aus dem Tessin erreichen die Deutschschweiz sowohl über die A13 als auch über die A2 am Gotthard.

22.01.2002   
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat zusammen mit den kantonalen Polizeibehörden vorsorglich einen Massnahmenplan für den Fall von Lastwagen-Blockaden an der Grenze erarbeitet. Vorrangiges Ziel ist es, den Binnenverkehr zu gewährleisten. Demnach würde der in- und ausländische Schwerverkehr, der die italienische Grenze passieren möchte, in Stauräume eingewiesen. Der Binnenverkehr in den Kanton Tessin soll dagegen ausschliesslich über die San-Bernardino-Route abgewickelt werden. Lastwagen aus dem Tessin erreichen die Deutschschweiz sowohl über die A13 als auch über die A2 am Gotthard.

18.01.2002   
Die Kapazität der Schwerverkehrs-Dosierung auf der Gotthardroute wird weiter erhöht. Ab Montag werden die Lastwagen zwischen Amsteg und Quinto nebst kürzeren Grünzeiten für den Binnenverkehr in den Morgenstunden tagsüber im 4-Stunden-Takt durch den Strassentunnel geleitet. Dadurch soll die Tageskapazität auf 3500 Fahrzeuge erhöht werden; zurzeit sind es etwa 3100 (ohne Cars) . Die heutigen Wartezeiten sollen auch bei stärkerem Verkehrsaufkommen nicht verlängert werden. In Alpnach soll schon in einigen Wochen ein erster Warteraum ausserhalb der Nationalstrasse zur Verfügung stehen.

11.01.2002   
Die am Gotthard zur Steigerung der Verkehrssicherheit eingeführten Massnahmen zur Dosierung des Schwerverkehrs funktionieren. Die Wartezeiten bewegen sich im prognostizierten Rahmen. Mit weiteren Optimierungen soll sichergestellt werden, dass diese auch bei höheren Verkehrsaufkommen nicht überschritten werden.

11.01.2002   
Die am Gotthard zur Steigerung der Verkehrssicherheit eingeführten Massnahmen zur Dosierung des Schwerverkehrs funktionieren. Die Wartezeiten bewegen sich im prognostizierten Rahmen. Mit weiteren Optimierungen soll sichergestellt werden, dass diese auch bei höheren Verkehrsaufkommen nicht überschritten werden.

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