Début secteur de contenu

Début navigateur

le fil d’Ariane (breadcrumb trail)

Fin navigateur



24.06.2011 - Projektstudie zur Engpassbeseitigung auf der Autobahn A1 im Raum St. Gallen

Im Jahre 2020 muss im Raum St.Gallen mit einer erheblichen Überlastung der Autobahn gerechnet werden. Mit der Projektstudie "Engpassbeseitigung A1 St.Gallen" soll eine Lösung für die Beseitigung des Engpasses zwischen den Anschlüssen Winkeln und Neudorf gefunden werden. Gleichzeitig wird eine Entlastung des städtischen Strassennetzes angestrebt.

In der Projektstudie werden alle möglichen Varianten zur Beseitigung des Engpasses auf der Autobahn umfassend geprüft und Schritt für Schritt reduziert. In den bereits erfolgten Projektphasen hat das ASTRA in enger Zusammenarbeit mit Vertretern von Kanton und Stadt St.Gallen die erfolgversprechendsten Varianten ermittelt und weiter vertieft.

Vor Kurzem hat das ASTRA mit Vertretern von Kanton und Stadt St. Gallen die drei Varianten definiert, die in der nächsten Phase detailliert bewertet werden. Es sind dies (vgl. Abbildung):

  • Eine Spange, die in zwei Tunnelröhren zwischen einer neuen Verzweigung "St. Gallen West" westlich des Schorentunnels und dem östlichen Spangen-ende beim Anschluss Neudorf geführt wird. Das städtische Strassennetz wird über die neuen Anschlüsse Lachen, Teufenerstrasse, Speicherstrasse / Rorschacherstrasse direkt an die Spange angeschlossen.
  • Ein Bypass zur Entlastung der bestehenden A1. Der Bypass wird im gleichen Abschnitt wie die Spange jedoch direkter geführt und weist keine neuen Anschlüsse auf dem städtischen Gebiet auf. Die Anschlüsse Kreuzbleiche und St. Fiden werden weiterhin über die bestehende A1 gewährleistet.
  • Eine 3. Tunnelröhre des Rosenbergtunnels. Die 3. Tunnelröhre wird südseitig der bestehenden zwei Röhren erstellt und weist drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung West - Ost auf. Die beiden bestehenden Tunnelröhren dienen dem Verkehr in der Gegenrichtung. In den Harzbüchel- und Lindengalerien sowie im Stephanshorntunnel wird im bestehenden Querschnitt durchgehend je ein dritter Fahrstreifen pro Richtung markiert.

Die drei Ausbauvarianten werden in den nächsten Monaten konkretisiert und mit einer Variante ohne Ausbau der Autobahn verglichen. Bestandteil dieser Verzichtsvariante sind Massnahmen, die den Verkehrsfluss auf der Autobahn und - soweit möglich - auch auf dem städtischen Strassennetz ohne Ausbau der Autobahn gewährleisten sollen.

Im Rahmen des anstehenden Variantenvergleichs werden die Auswirkungen der Ausbauvarianten und der Verzichtsvariante auf Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft umfassend dargestellt und bewertet. Die zielführendste Variante soll in die zweite Programmbotschaft zur Beseitigung der Engpässe im Nationalstrassennetz einfliessen. Gestützt darauf werden die eidgenössischen Räte voraussichtlich im Jahre 2014 entscheiden, für welche der schweizweit untersuchten Vorhaben sie die notwendigen finanziellen Mittel freigeben wollen.

Zusätzlich zu diesen Ausbauvarianten werden im Bereich Kreuzbleiche - St. Leonhard Massnahmen zur Entschärfung der kritischen Schnittstelle zwischen der Nationalstrasse und dem städtischen Strassennetz erarbeitet.

Mit den Arbeiten an der Projektstudie hat das ASTRA bereits im Herbst 2010 begonnen. Die Studie soll bis Ende 2011 abgeschlossen sein. Die Studie ist Bestandteil des nationalen Programms zur Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz.

Engpassbeseitigung auf Autobahnen als Bestandteil des Infrastrukturfonds

Seit 1960 hat sich der private Strassenverkehr mehr als vervierfacht. Und bis zum Jahr 2030 wird mit einer weiteren Zunahme um mindestens 20 Prozent gerechnet. Noch dynamischer wird sich der Schwerverkehr auf der Strasse entwickeln.

Dieses stetige Verkehrswachstum führt zu Engpässen und zu immer mehr Staus. Davon betroffen sind stark befahrene Überlandstrecken, vor allem aber auch die Agglomerationen (Genf, Lausanne, Bern, Luzern, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen, Lugano).

Der Bund hat die Problematik dieser Situation erkannt. Mit dem Infrastrukturfonds sichert er die langfristige Verfügbarkeit der finanziellen Mittel für die Fertigstellung der Nationalstrassen und die Engpassbeseitigung auf diesem Netz. Gleichzeitig unterstützt er die Agglomerationen bei der Finanzierung wirkungsvoller Massnahmen in ihrem Einzugsbereich sowie die Berg- und Randregionen mit zusätzlichen Beiträgen an die Hauptstrassen.

Der Infrastrukturfonds enthält 20 Milliarden Franken. Davon stehen in den nächsten 20 Jahren 5,5 Milliarden Franken für die Engpassbeseitigung auf dem Nationalstrassennetz zur Verfügung.

Zusätzliche Informationen zum Infrastrukturfonds:
http://www.are.admin.ch/themen/verkehr/00250/00460/index.html?lang=de

Zusätzliche Informationen zur Programmbotschaft Engpassbeseitigung auf dem Nationalstrassennetz:
http://www.astra.admin.ch/dokumentation/00109/00113/00491/index.html?lang=de&msg-id=30041 

 

Retour à vue d'ensemble Communiqués de presse planification des réseaux

Fin secteur de contenu