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A2 Gesamterneuerung Cityring Luzern
Von 2009 bis 2013 wird die A2 im Raum Luzern zwischen Reussegg und Grosshof erneuert. Ziel ist, die Strassen und Tunnel auf den heutigen Stand der Technik zu bringen. Zudem wird in zeitgemässen Lärm- und Umweltschutz investiert. Die Hauptarbeiten erfolgen von 2011 bis 2012 und finden vor allem nachts und an ausgewählten Wochenenden statt.
Die A2 bei Luzern ist eine der am meisten befahrenen Strassen der Schweiz. Täglich passieren im Durchschnitt über 85 000 Fahrzeuge den Autobahnabschnitt zwischen Emmen und Kriens. Nach mehr als 30 Jahren intensivem Betrieb werden das Lehnenviadukt im Norden, der rund 600 Meter lange Reussporttunnel, die Sentibrücken mit Stadtanschluss und der 1,5 Kilometer lange Sonnenbergtunnel im Süden von 2009 bis 2013 erneuert.
Vorbereitende Arbeiten sind bereits seit 2006 im Gange. So wurden der Reussport- und der Sonnenbergtunnel mit je einem Werkleitungsstollen ausgerüstet. In ihnen werden die neuen Kabel für die Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen verlegt.
Ziele
• Erfüllung heutiger Anforderungen bezüglich Technik und Sicherheit
• Interventionsfreie Zeit von 20 Jahren nach Abschluss der Bauarbeiten
• Vermeidung relevanter Verkehrsbehinderung während 10 Jahren nach der
Instandsetzung
• Nachhaltigkeit
• Aufrechterhaltung des Sicherheitsstandards und möglichst geringe
Verkehrsbehinderungen während der Gesamterneuerung
Die wichtigsten Arbeiten
• Gesamterneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen im Reussport- und im
Sonnenbergtunnel sowie im Stadtanschluss
• Gesamterneuerung der Tunnelzentralen im gesamten Autobahnabschnitt
• Gesamterneuerung des Abschnitts Reussegg-Lochhof, inklusive Instandsetzung und
Verstärkung des Lehnenviadukts und Lärmschutzbauten
• Instandsetzung der Sentibrücken
• Anpassung des Entwässerungssystems im ganzen Autobahnabschnitt
• Erneuerung der Fahrbahnbeläge im ganzen Autobahnabschnitt
• Anpassung des Lüftungssystems im Sonnenbergtunnel
Verkehrsführung während der Bauzeit 2011 und 2012
Damit der Verkehr zwischen Kriens und Emmen während der gesamten Bauzeit fliessen kann, finden die Arbeiten so weit wie möglich nachts statt. In den Jahren 2011 und 2012 sind pro Jahr an rund 25 Wochenenden zusätzliche Sperrungen vorgesehen. So können die Auswirkungen auf den Verkehr stark reduziert und auf die Wochenenden begrenzt werden.
Ein Bauvorhaben mit Herausforderungen
Die Baustellen werden täglich neu eingerichtet, am frühen Morgen wieder geräumt und in sicherem Zustand für den Verkehr freigegeben. Die Arbeiten und Materialtransporte erfolgen unter sehr knappen Zeit- und Platzverhältnissen und müssen präzise geplant sein. Auch die Schichtplanung des Baupersonals stellt die Verantwortlichen vor eine grosse Aufgabe.
Besonders wichtig sind die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden und Bauarbeiter sowie die Verfügbarkeit der Autobahn. Deshalb kommt für die Überwachung der nächtlichen Baustellen ein bisher einzigartiges Monitoringsystem zum Einsatz.
Kosten
Ca. 400 Mio. CHF
Mehr dazu erfahren Sie auf http://www.cityring.ch/
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