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Projektübersicht
Mit einer Verkehrsstärke von durchschnittlich 130 000 Fahrzeugen pro Tag ist die Verzweigung Brüttisellen im Grossraum Zürich-Nord ein wahres Nadelöhr. An diesem wichtigen Knotenpunkt treffen die A1 und die A53 (Oberlandautobahn) aufeinander und verflechten den Verkehr aus den Richtungen Zürich, Ostschweiz, Zürcher Oberland und Zürcher Unterland. Vier Brückenbauwerke, über welche der Verkehr auf der A1 läuft, befinden sich trotz regelmässiger Unterhaltsarbeiten in sehr schlechtem Zustand. Diese sogenannten Kunstbauten aus dem Jahr 1974 haben sich gesenkt. Die Grenzwerte dieser Senkungen sind erreicht. Zudem ist der Korrosionsschutz der Stahlträger unzureichend. Es handelt sich um die Kunstbauten mit der Bezeichnung BW 200-002 (Unterführung Verbindungsstrasse, jeweils Nord- und Südbrücke) sowie BW 200-008 (Haldenbrücke, jeweils Nord- und Südbrücke).
«Unumgänglich - doch so verträglich wie möglich»
Die baulichen Massnahmen zur Instandsetzung der vier Brücken konnten nicht mehr länger hinausgezögert werden. Das Bundesamt für Strassen ASTRA wird diese mit grösstmöglicher Rücksicht auf die hohe Verkehrsdichte so schnell wie möglich weiter umsetzen. Für die Erneuerung der Kunstbauten liegt ein genehmigtes Massnahmenprojekt vom Dezember 2010 vor. Die Hauptarbeiten dauern voraussichtlich 2,5 Jahre, bis 2014, und kosten gesamthaft rund 30 Millionen Schweizer Franken.
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