Inizio zona contenuto

Inizio navigatore

briciola di pane (breadcrumb trail)

Fine navigatore



Was wir bauen

Trassee

2010 erneuerte das ASTRA den Mittelstreifen, damit dieser während der Hauptarbeiten in den Jahren 2011 und 2012 als Fahrspuren verwendet werden kann. Diese Massnahme macht künftige Unterhalts- und Instandsetzungsarbeiten sicherer und effizienter. Die Hauptarbeiten starteten im Frühjahr 2011 mit der Erneuerung der Fahrbahn und dem Einbau des lärmarmen Belages auf einer Fahrspur. Sie werden 2012 mit der zweiten Fahrspur fortgesetzt und abgeschlossen. Bis auf wenige Ausnahmen ist die Baustelle während der gesamten Bauzeit vierspurig befahrbar.


2012 wird auf der zweiten Fahrspur der lärmarme Belag eingebaut
© Arge Pizol

Belagswerk

Die vom ASTRA mit der Sanierung beauftragte Arbeitsgemeinschaft (ARGE) nahm im Februar 2011 ein extra für die Sanierungsarbeiten gebautes Belagswerk beim Anschluss Bad Ragaz in Betrieb. Die Beläge für die Trasseearbeiten werden vor Ort produziert und eingebaut. Nach Ende der Arbeiten 2012 wird das Werk wieder restlos ab- und an einem anderen Ort wieder aufgebaut.

Kunstbauten

Einen Schwerpunkt der Projektphase 2011 bildete der Ersatz der ersten Zwillingsbrücke Stadtergasse und der zweiten Zwillingsbrücke bei der Verzweigung Sarganserland. Im Jahr 2012 wird die zweite, neuere Zwillingsbrücke Stadtergasse in Fahrtrichtung Zürich erneuert. Durch den Einbau von zwei Dämpfern wird die Brücke in der Längsrichtung stabilisiert und erdbebensicher verstärkt.

Ausser der Brücke Plonserstrasse sind sämtliche Überführungen bereits instand gesetzt. Im Jahr 2012 werden die Unterführungen im Bereich der gesperrten Fahrspur in Angriff genommen. Zudem errichtet, erneuert oder erhöht das ASTRA entlang der A3 und A13 die Lärmschutzwände der zweiten Fahrspur, wodurch die Anwohner der angrenzenden Gemeinden entlastet werden.


Eine der beiden Zwillingsbrücken wurde 2011 ganz ersetzt, die zweite wird 2012 gesamterneuert
© Milan Schijatschky

Abwasserreinigung mittels SABA

Mit den neuen SABA soll künftig ein möglichst grosser Teil des Strassenabwassers von Nationalstrassen behandelt werden. Anders als Siedlungsabwasser fällt Strassenabwasser unregelmässig an. Denn im Durchschnitt regnet es nur während rund 5% der Zeit und die Niederschläge können unterschiedlich stark ausfallen. Für die Reinigung von Strassenabwasser sind deshalb Speichermöglichkeiten und effiziente Filtersysteme nötig. Nur bei Extremwerten, wie sie drei bis fünf Mal pro Jahr vorkommen, wird das Strassenabwasser durch ein Überlaufsystem unbehandelt ins Gewässer geleitet.

Damit das Regenwasser sauber abfliessen kann, ersetzen Fachleute die Rohrleitungen und Drainagen. Die bisher installierten Ölabscheider erfüllen die Umweltauflagen an die Strassenentwässerung nicht mehr. Neu sind sechs Strassenabwasserbehandlungsanlagen SABA in Planung. Sie säubern dank ökologischen Filterschichten das Wasser auf natürliche Weise. Im Jahr 2012 werden die beiden SABAs Verzweigung und Saarkanal gebaut, für 2013 sind die beiden SABAs Wildriet und Bad Ragaz vorgesehen. Die SABA Schwetti und Reschubach befinden sich in laufenden Bewilligungsverfahren.


Fine zona contenuto